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Dool SUMMERLAND

Dark Rock, Prophecy/Soulfood (9 Songs / VÖ: 10.4.)

5.5/ 7
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Nachdem unsere Lieblings-Rotterdamer mit ihrem überragenden Debüt gefühlt in jeder Garage zwischen Atlantik und Schwarzem Meer gespielt und die Herzen der Szene erobert haben, melden sich Ryanne van Dorst und Co. nun zurück. Wie der gedrosselt-psychedelische EP-Vorbote LOVE LIKE BLOOD schon andeutete, erkunden die Niederländer auf SUMMERLAND neue Sphären. Dool klingen natürlich immer noch wie Dool, keine Sorge. Aber der Fünfer nimmt sich nun mehr Zeit, seine Stücke aufzubauen, behutsam Intensität zu erzeugen und Stimmungen zu schüren.

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Als Paradebeispiel hierfür fungiert das episch-grandiose Titelstück (mit dem van Dorst ergründet, was für sie den Himmel auf Erden bildet), doch auch ‘Sulphur And Starlight’, ‘Wolf Moon’, das orientalisch anmutende ‘God Particle’ und ‘The Well’s Run Dry’ gehen unwiderstehlich unter die Haut. Hier und da wünscht man sich, dass die Dark-Rocker mal die Handbremse lösen und ungehemmt wie auf HERE NOW, THERE THEN auf die Kacke hauen. Kurz vor Schluss erfüllen Dool diesen Wunsch dann mit der Ghost-Hommage ‘Be Your Sins’. Die anderen, weniger vordergründig zupackenden Tracks bringen ihren Charme letztlich nach ein, zwei Durchläufen mehr ebenfalls zum Vorschein. So ist SUMMERLAND der geglückte Spagat zwischen künstlerischer Evolution und Beständigkeit.


Sicher kein Zufall, dass Dool, eine der innovativsten und ideenreichsten Prog’n’Doom Metal-Formationen, aus den Niederlanden kommen. Unsere westlichen Nachbarn haben von jeher eine exquisite Musikkultur: Schlager und Volksmusik hört man in Amsterdam, Groningen oder Utrecht jedenfalls kaum im Radio. Und so steht auch SUMMERLAND in der Tradition seines fabelhaften Vorgängers HERE NOW, THERE THEN: ein Ausbund an Geschmackssicherheit und erstklassigem Songwriting. Für mich das Album des Monats! Matthias Mineur (6 Punkte)

Was bleibt von den Durchstartern und Soundcheck-Siegern Dool drei Jahre, nachdem sich der Überraschungs- und Originalitätsbonus des deliziösen Debüts ob unzähliger Hördurchläufe langsam verspielt zu haben scheint? Dem noch vielschichtigeren Nachfolger SUMMERLAND zur Folge eine weiterhin extrem spannende, kompositorisch smarte, charakterstarke und das emotionale Helldunkel noch gewiefter und gereifter auslotende Ausnahme-Band. Womit ich mich der finalen Aussage von Kollege Mineur nur anschließen kann. Frank Thießies (6 Punkte)

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