Toggle menu

Metal Hammer

Search

Devilskin BE LIKE THE RIVER

Modern Rock, Rodeostar/Soulfood (13 Songs / VÖ: erschienen)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Promo

Wer eine der aktuell aufregendsten Frauenstimmen im Rock-Bereich hören möchte, kommt an Jennie Skulander und Devilskin nicht vorbei. Das war schon auf WE RISE (2014) so, und ist auf dem Nachfolger BE LIKE THE RIVER nicht anders. In der neuseeländischen Szene gehören Devilskin dank ihres Nummer eins-Albums zu den VIPs, da trippelt Skulander auch gerne mal in Abend­robe über rote Teppiche.

Damit dieser Siegeszug auch auf anderen Kontinenten fortgeführt werden kann, haben Devilskin ihr neues Material noch deut­licher auf ihre ­beeindruckende Frontfrau abgestimmt. Speziell die Produktion fällt im Vergleich zum Vorgänger viel ausgewogener aus und bietet der Sängerin deutlich mehr Möglichkeiten zur Entfaltung.

BE LIKE THE RIVER wirkt etwas dramatischer, düsterer und nachdenklicher. Nicht undenkbar, dass Devilskin ein ähnlicher Werdegang wie Halestorm bestimmt ist, wenngleich sie im direkten Duell doch um einiges moderner rocken. Was jetzt noch fehlt, sind die ganz großen Hits, die Stadionhymnen, welche Skulander dorthin tauchen lassen, wo sie aufgrund ihrer Veranlagung eigentlich hingehört: ins grellste Scheinwerferlicht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

As Lions :: SELFISH AGE

And Then She Came :: AND THEN SHE CAME

And Then She Came :: AND THEN SHE CAME

teilen
mailen
teilen
Diese noch unbekannten Sängerinnen prägen den Heavy Metal von heute und morgen

Gesang erzählt Geschichten, unterstreicht Emotionen und bietet Kontraste. Verschiedene Arten, die Stimme zu beherrschen, scheinen im Metal diverser als irgendwo sonst. Ein weiteres Genre, das selbst „normalem Gesang“ einen eigenen Namen gibt („clean“), weil es so viele andere Techniken gibt, die Stimme einzusetzen, fällt auf Anhieb nicht ein. Die Rede ist von Screaming, Growling, Death Growls und Vocal Fry, um nur einige wenige zu nennen. Oft fungieren Lyrics als geradezu greifbare Schnittstelle zwischen Musik und Zuhörer*innen; Texte interpretieren, was Musik auf einer abstrakteren Ebene zu vermitteln gedenkt. Robert Plant, Chris Cornell, Ozzy und Dio, auch Chelsea Wolfe und Brody Dalle…
Weiterlesen
Zur Startseite