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Dreadnought THE ENDLESS

Progressive Metal, Profound Lore/Membran (6 Songs / VÖ: 26.8.)

4/ 7
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Dreadnought fragen auf ihrem fünften Album, ob wir die Erde noch retten können oder in einem nie endenden Kreislauf des Schattens verloren sind. THE ENDLESS präsentiert sich dementsprechend als ewiges Auf und Ab zwischen Hoffnung und Niedergang. Jene Kontraste erzeugt die 2012 in Denver formierte Band mit einer breiten Palette verschiedener Metal-Spielarten und Kelly Schillings sowie Lauren Vieiras Stimmen. Dreadnought entführen ihr Publikum gerne zunächst mit sphärischen Tönen und zartem Gesang in Traumwelten, um es anschließend hinterrücks mit wilden Schreien anzugreifen. Hat man das Laut-Leise-Schema nach dem Eröffner ‘Worlds Break’ verinnerlicht, gestaltet sich der weitere Handlungsverlauf überraschungsarm. Einzelne Werkzeuge schaffen dann aber doch kleine Aha-Momente. So glänzt ‘Midnight Moon’ zwischen zartem Klavier und Extreme Metal mit vertrackten Rhythmen und Fretless-Bassläufen, oder vernichtet ‘The Endless’ Cello-Klänge mit einem Beinahe-Breakdown.

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Andere Male tauchen Vieiras Keyboards die Szenerie in ein drogengeschwängertes Hippie-Licht (‘Gears Of Violent Endurance’) oder öffnen ‘Tomb Raider’-Grotten (‘The Paradigm Mirror’). Das alles ist herausfordernd, vorhersehbar und nicht immer belohnend, aber manchmal durchaus faszinierend. Besonders, wenn Dreadnought in dem neunminütigen Höhepunkt ‘Liminal Veil’ eine mystische Reise ins Weltall starten, in einem schwarzen Loch explodieren und neben Cynic, härteren The Gathering und The Third And The Mortal kurz auch Lisa Gerrard zuwinken.

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