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ECHOES OF THE END

Rollenspiel, Myrkur Games/Plaion

5/ 7
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Auf den ersten Blick wirkt es fast unglaublich, dass es sich bei ‘Echoes Of The End’ lediglich um einen Indie-Titel handelt. Die mit der Unreal Engine 5 erschaffene Grafikpracht überrascht – und der angesetzte Preis von 40 Euro lässt umso mehr staunen. Doch Entwickler Myrkur Games hat nicht den Anspruch, mit Blockbuster-Größen wie ‘God Of War Ragnarök’ (2022) oder ‘Star Wars Jedi: Survivor’ (2023) zu konkurrieren. Vielmehr demonstriert das Studio eindrucksvoll, wie weit sich mit überschaubarem Budget kommen lässt. Im Mittelpunkt steht Protagonistin Ryn, die sich auf eine gefährliche Reise durch das fiktive Aema – eine von isländischen Landschaften inspirierte, von Krieg gezeichnete Welt – begibt, um ihren Bruder Cor aus den Fängen eines totalitären Imperiums zu retten. An ihrer Seite steht der Gelehrte Abraham, dessen Zusammenarbeit und Dialoge mit Ryn das emotionale Fundament des Abenteuers bilden.

Auf ihrem Weg bezwingt die Heldin nicht nur ganze Heerscharen von Feinden, wobei Magie und Schwertkampf ineinandergreifen, sondern löst auch diverse Umgebungsrätsel. Diese erweisen sich allerdings weder als besonders fordernd noch als abwechslungsreich: Die Aufgaben ähneln sich zunehmend und bieten wenig echte Knobelfreude. Auch das Kampfsystem wirkt stellenweise etwas unausgereift, und einzelne Grafikeffekte – etwa Spiegelungen im Wasser oder Wellenbewegungen – fallen hinter dem imposanten Ersteindruck zurück. Dennoch mindern diese Schwächen das positive Bild kaum. Für ein Erstlingswerk ist ‘Echoes Of The End’ eine beachtliche Punktlandung, die eindrucksvoll zeigt, dass große Spielerlebnisse nicht zwingend einen Vollpreisstempel tragen müssen.

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Couch: Christofer Johnsson (Therion, Defenders Of The Faith u.a.)

Das komplette Couch-Interview mit Christofer Johnsson findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Was war der skurrilste Job, den du je ausgeübt hast? Christofer Johnsson: Ich hatte nur einen regulären Job, und zwar zwei Jahre in einer Druckerei. Als Schüler trug ich Zeitungen aus, später befragte ich bei einem Marktforschungsunternehmen Leute per Telefon über ihre Meinung zu geplanten Produkten. MH: Welchen Job hättest du, wenn du nicht Musiker geworden wärst? CJ: Wenn nicht an anderer Stelle in der Musikindustrie, wäre…
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