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Metal Hammer

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EISREGEN Fleischfilm

Dark Metal, Massacre/Soulfood (11 Songs / VÖ: 5.5.)

3/ 7
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Oh nein, Thüringens Superpoeten machen einen auf Fabio Frizzi – jenen italienischen Komponisten, der für die Filmmusik von Gruselklassikern wie ‘Ein Zombie hing am Glockenseil’ oder ‘Die Schreckensinsel der Zombies’ zuständig war und auch mit den Prog-Göttern von Goblin zusammen­arbeitete, die ihrerseits wiederum bevorzugt die Streifen von Dario ­Argento (‘Suspiria’, ‘Phenomena’) mit der passenden Musik unterlegten.

Im Fall von Eisregen bedeutet die Liaison mit der italienischen Horrorwelt der Siebziger- und Achtziger Jahre, dass sie ihre übersichtlich spannenden Kompositionen einfach mit ein paar gruseligen Keyboard-Klängen und schrägen Synthies überziehen, und fertig ist das Konzept. An den Texten mussten die Jungs nichts groß ändern, diese orientierten sich ja schon immer an Tod und Teufel. Im Gegensatz zu den erwähnten Kultfilmen aus dem Land der selbst aufbackenden Pizza fehlt es FLEISCHFILM jedoch an einer ganz wichtigen Zutat: nämlich augenzwinkerndem Charme.

Dafür rauben einem unglaublich stümperhaft arrangierte Nummern wie ‘Jenseits der Dunkelheit’ (jeder Schüler-Band würde man die Ohren lang ziehen) oder ‘Nahe der Friedhofsmauer’ (eher verhaltensgestörter Flamingo als Flamenco) den letzten Nerv. Und was die „Verbeugung“ vor dem Italo-Western, namentlich ‘Satan der Rache’, angeht: Ennio Morricone würde im Grab rotieren, wenn er denn schon tot wäre.

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Spotify, Universal, Sony & Warner verklagen Anna’s Archive

Ende vergangenen Jahres hatte sich Anna’a Archive (eine kostenfrei nutzbare Metasuchmaschine für Schattenbibliotheken, die hierzulande unter anderem wegen verschiedener Urheberrechtsbeschwerden gesperrt ist) noch damit gerühmt, 442 Millionen Dateien bei Spotify entwendet zu haben. Musikdateien sind davon angeblich etwa 86 Millionen Tracks, was zwar nur einen Teil des Gesamtkatalogs des Streaming-Riesen darstellt, aber wohl 99,6 Prozent der tatsächlichen Hörvorgänge entspricht. "Dreister Diebstahl" Dagegen geht Spotify nun gerichtlich vor — und zwar nicht alleine, sondern zusammen mit den drei großen Plattenfirmen Universal Music, Sony Music Entertainment und Warner Music. Die vier Unternehmen verklagen Anna’s Archive und fordern von der Filesharing-Plattform satte 13…
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