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Emigrate THE PERSISTENCE OF MEMORY

Alternative Metal, About Us/Sony (9 Songs / VÖ: 12.11.)

5.5/ 7
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Vor drei Jahren stieg Richard Z. Kruspe mit ‘War’ in das Album A MILLION DEGREESS ein – an entsprechender Stelle steht 2021 ‘Rage’, und auch darüber hinaus bleibt sich der Rammstein-Gitarrist auf seinem vierten Soloausflug treu. THE PERSISTENCE OF MEMORY kann nicht nur als logische Fortsetzung seiner drei Vorgänger gelesen werden, sondern sogar als deren Konklusion. Nicht alle Songs sind neu, sondern basieren teils auf länger liegengebliebenen Ideen – ‘Hypothetical’ wurde gar schon (damals mit Marilyn Manson als Gastsänger) auf SILENT SO LONG (2014) veröffentlicht. Doch Resteverwertung liegt Kruspe fern, stattdessen trägt er seine Erkenntnisse und Einflüsse der vergangenen Jahre zusammen und interpretiert sie vielschichtiger, schlüssiger und leichtfüßiger denn je. So vereint THE PERSISTENCE OF MEMORY Sounds der Achtziger und Zweitausender, Dark Wave, Industrial Metal und Pop; mal dominiert die gotisch-dunkle Seite (‘You Can’t Run Away’, ‘Blood Stained Wedding’), mal die zackig rockende (‘Hypothetical’), mal die radiotaugliche (‘Come Over’) – zumeist aber fließt alles zu unwiderstehlichen Ohrwürmern mit starken Melodien, groovenden Riffs und treibenden Synthies (‘Freeze My Mind’, ‘Yeah Yeah Yeah’, ‘Rage’) zusammen.

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Das vierte Emigrate-Album ist weniger schwelgerisch und Indie-rockig als sein direkter Vorgänger, und trotz düsterer, melancholischer Momente unerhört positiv und energetisch. Außerdem überrascht es immer wieder – etwa durch den Einsatz von Bläsern, Handgeklapper, Akus­tikgitarre oder Till Lindemann, dessen intensiver Gesang ‘Always On My Mind’ veredelt und eine subversive Note verleiht. THE PERSISTENCE OF MEMORY ist ein schöner Gegenpol zur Rammstein-Brachialität – sowohl für Schöpfer Richard Z. Kruspe als auch alle Genre-offenen Rocker.

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Sebastian Bach putzt Aaron Lewis herunter

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