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Metal Hammer

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Erlen Meyer SANG ET OR

Post Metal, Argonauta/Cargo (8 Songs / VÖ: 25.1.)

5/ 7
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Der Schein trügt: Zuerst klingen Erlen Meyer weder sonderlich spannend noch originell. Die wahre Klasse der Franzosen offenbart sich erst mit etwas mehr Geduld und Aufmerksamkeit. SANG ET OR verfügt nämlich über zahlreiche klangliche Schichten, die erst sorgsam seziert werden wollen. Mit ihrem zweiten Album bleibt die Band der pechschwarzen, mitunter fast schon schwer zu ertragenden Atmosphäre ihres Band-betitelten Debüts (2013) treu. Würde man das in eine Genre-Schublade quetschen wollen, wäre es wohl am ehesten Sludge, aber auch Post Hardcore-, Doom- und Progressive-Einflüsse sind hier nicht zu überhören – man denke an Cult Of Luna in ihren fieseren Momenten.

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Inhaltlich sind die Franzosen beeinflusst von Agatha Christie und Alfred Hitchcock; entsprechend spannungsgeladen gestaltet sich dieser musikalische Exkurs, der mit seinen übersteuerten Gitarren und wilden Ausbrüchen jede Menge Nervenkitzel, aber nie einen Hoffnungsstreif am Horizont bietet. Statt Brutalität und Pessimismus mit dem Vorschlaghammer zu praktizieren, weben Erlen Meyer auch immer wieder Melodien und Ruhepausen ein, die den psychotischen Tenor von SANG ET OR jedoch nur noch verstärken. Wer das 45 Minuten durchhält, hat wenigstens ein bisschen seines Verstands verloren.

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Metal im TV: Paleface Swiss, Stick To Your Guns und Static Dress

Als kleines Trostpflaster für den nahenden Montag gibt es im Westdeutschen Rundfunk (WDR) mal wieder ein mitreißendes Konzert (in drei Teilen) zu genießen. Sonntag nacht bringen Paleface Swiss, Stick To Your Guns und Static Dress die Satelliten zum Beben, mit Aufnahmen eines brandaktuellen Konzerts aus Oberhausen vom 29. Januar 2026. Nichts für Zartbesaitete Um 00:40 Uhr rocken in umgekehrter Reihenfolge Headliner Paleface Swiss zuerst. Der WDR schreibt dazu: "Brutale Riffs, tief gestimmte Bässe und der ständige Wechsel zwischen High-Speed-Drumming und Breakdowns, ergänzt durch den passenden Übergang zwischen Growls und Klargesang: Der intensive Sound von Paleface Swiss ist so gar nichts…
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