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Eternal Champion RAVENING IRON

Heavy Metal, No Remorse/The Orchard (8 Songs / VÖ: 20.11.)

4.5/ 7
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Mal wieder brodelt es im Underground, und eine die traditionellen Metal-Werte hochhaltende Band strebt im Galopp an die Oberfläche. Eternal Champion, die live gerne mit Schwertern und Hämmern auftrumpfen, knüpfen jetzt an ihr in entsprechenden Kreisen hochgelobtes Debüt THE ARMOR OF FIRE (2016) an. Das Coverartwork aus der Feder des legendären Ken Kelly geht heutzutage nicht mehr als geschmackssicher durch und führt außerdem auf eine falsche Fährte: Die Texaner sind viel mehr als eine Manowar-Tributeband. Zwar schimmert immer wieder tiefe Verehrung für INTO GLORY RIDE, HAIL TO ENGLAND und SIGN OF THE HAMMER durch (‘A Face In The Glare’), doch Eternal Champion ­kochen ihr eigenes Stahlsüppchen. Der Titel-Track von RAVENING IRON ruft Erinnerungen an die seligen Warlord wach respektive an weniger polierte Hammerfall, ‘Worms Of The Earth’ vereint Headbang-kompatibles Riffing mit epischem Geschichtenerzählen à la Atlantean Kodex, und mit ­‘Banners Of Arhai’ wenden sich Eternal ­Champion vollends dem Epic Doom zu.

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Die pumpende Neuaufnahme des 2013er-Demos ‘War At The Edge Of The World’ dürfte zudem Fans der ersten Stunde mit der Zunge schnalzen lassen. Anhänger von Bands wie Visigoth, Lunar Shadow oder Manilla Road (plus den bereits erwähnten) werden mit RAVENING IRON ihre Freude haben; der Sprung aus dem Schatten ins Licht dürfte für Eternal Champion aber ein schwieriger bleiben. Einerseits, weil die Songs nicht immer ganz auf den Punkt kommen, und andererseits, weil die Band mit Jason Tarpey zwar einen guten, aber, wie viele ihrer aufstrebenden Mitstreiter, leider keinen herausragenden Sänger vorweisen kann.

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Mark Kendall (Great White): Krebs bildet sich zurück

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