Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ewigheim Nachruf

Dark Metal, Massacre/Soulfood 9 Songs

4.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Ewigheim

Es geht nun Schlag auf Schlag: Nach der 2012er-EP DÜRRER MANN und dem im selben Jahr veröffentlichten dritten Studioalbum BEREUE NICHTS steht nun seit dem Nikolaustag NACHRUF in den Läden. Wobei nicht der gutmütige Geschenkeonkel das Zepter in der Hand hält, sondern vielmehr sein Kompagnon Knecht Ruprecht die Knute schwingt – atmosphärisch sind Ewigheim nach wie vor in finsteren Gefilden unterwegs.

In kompositorischer Hinsicht schlagen sie auf NACHRUF die Brücke zwischen dem 2004er-Album HEIMWEGE und dem letztjährigen Material, wobei Yantit und seine Mitstreiter Allen B. Konstanz und Ulf Theodor Schwadorf zusätzlichen Wert auf eine größere stilistische Bandbreite gelegt haben, wie auch der apokalyptische Bonus-Track ‘Sanctum Imperium’ mit Michael Roth von Eisregen als Gast untermauert.

Das funktioniert insgesamt betrachtet jedoch nicht immer hundertprozentig: Im Opener ‘Zwischen Menschen’ oder dem mit düsterem Flair versehenen ‘Heimweh’ kommt das Zusammenspiel von treibendem, tanzbarem Beat und ansprechender Härte noch überraschend und auch authentisch rüber, in ‘Die Augen zu’ oder ‘Himmelfahrt’ wirkt es hingegen zu simpel und plump.

Dieser Zwiespalt zieht sich über die gesamte Albumlänge hin: Licht und Schatten liegen auf NACHRUF nahe beieinander. Wer sich herantasten möchte, dem seien das doomig-melancholische ‘Liebes Lied’ und ‘Wenn es am schönsten ist’ als weitere Anspieltipps empfohlen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Unruly Child- und Ex-King Kobra-Sängerin Marcie Free ist tot

Unruly Child- und Ex-King Kobra-Sängerin Marcie Free ist verstorben. Band-Kollege Jay Schellen meldet sich zu Wort.

Erinnerungen an Tomas Lindberg: Besuch in Göteborg

Zum Tod von Tomas „Tompa“ Lindberg von At The Gates: Historisches Göteborg-Special aus METAL HAMMER 12/2014

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite