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Exocrine LEGEND

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (11 Songs / VÖ: 26.1.)

3.5/ 7
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Exocrine verquirlen technischen Death Metal, Deathcore, Djent, Black Metal und Filmmusik zu Treibstoff, um in höhere Sphären aufzusteigen. Gniedelnde Gitarren, Blastbeats und Jordy Besses gutturaler Gesang zünden die Rakete und gestalten einen wilden, chaotischen Aufstieg. Scheuklappen bleiben auf der Erde: In LEGEND-Songs wie ‘Life’ ist von 16-Bit-Nintendo-Referenzen über geradlinige Riffs à la Decapitated bis hin zu schwarzer Dissonanz alles erlaubt, was Schub gibt – egal, ob es hundertprozentig zusammenpasst oder nicht. Auf ihrer Reise nehmen sich die französischen Philosophen aber auch Zeit für Mußestunden. ‘Eidolon’ und ‘The Altar Of War’ klingen gleichermaßen frickelig wie groovig wie atmosphärisch, wobei letzterer Song dank vergleichsweise entspannter Leads als einer der wenigen im Gedächtnis bleibt.

Überhaupt sind es die gefühlvollen Töne, die LEGEND in den besten, leider viel zu kurzen Momenten cineastisch fließen lassen. Zum Beispiel ein synthetisch-poppiger Abgang in ‘Dust In The Naught’, jazzige Fragmente und Akus­tikgitarren (‘Dragon’) sowie epische Soli (‘The Oath’). Das bisweilen an Cattle Decapitation erinnernde Titel­lied stürmt wiederum als unangefochtener Höhepunkt voran, bevor zarte Trompeteneinlagen den Blick auf die Schönheit der extraterrestrischen Szenerie freigeben. Mehr davon bitte auf Album sieben!

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