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Firtan ETHOS

Black Metal, AOP/Edel (9 Songs / VÖ: 13.9.)

5.5/ 7
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Einer der interessantesten Sterne am deutschsprachigen Black Metal-Himmel hat sich eine neue Galaxie erschlossen: Firtan zeigen sich auf ETHOS cineastischer als zuvor. Bereits der Einstieg ‘Hrenga’ mit herzzerreißender Unterstützung von ­Harakiri For The Sky-Frontmann J.J. zeigt, dass sich die Lörracher Zeit lassen, ihre großen Gefühle zu entfalten. Die Dynamik ist auf dem vierten Album mehr um Violinistin Klara Bachmair gestrickt, deren Spiel melodieführend die Aggression bricht, verspielte Gitarren führt und Firtan ihr Alleinstellungsmerkmal beschert. Gekonnt kontrastreich ist auch der Aufbau des Werks, in dem das auffallend schwarzmetallische ‘Contra Vermes’ und das verzweifelte ‘Wermut hoch am Firmament’ mit Gastgesang von Ellendes L.G. und sirrenden Gitarren, um das melancholische ‘Arkanum’ gebaut sind. Der Song gewinnt damit Raum, um herauszuarbeiten, wofür Firtan stehen: die rohe Schönheit des Black Metal, hervorgehoben durch Instrumental-Passagen.

ETHOS knüpft in seiner Atmosphäre an den ebenso großartigen Vorgänger MARTER (2022) an, geht allerdings einen Schritt weiter: mehr Melancholie durch gestreckte Instrumentalblöcke und Mut zu einer Ruhe, die dem norwegischen Ursprung fast schon beängstigend fern ist, aber die Antizipation des nächsten Gewitterausbruchs steigert. Eine gute Entscheidung – so können beide Werke nebeneinanderstehen, anstatt konkurrieren zu müssen.

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Poison: Bret Michaels bestreitet maßlose Geldforderungen

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