Toggle menu

Metal Hammer

Search

Crematory Antiserum

Gothic Metal, Steamhammer / SPV 11 Songs

2.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Mit dem zu Beginn eingespielten Herzfrequenzton möchten sich Crematory wohl noch einmal vergewissern: Ist der Hörer noch am Leben beziehungsweise schaffen wir es, ihn am Leben zu halten? Das zweiminütige, einschläfernde Intro von ANTISERUM verspricht in diesem Fall nichts Gutes. Also erst mal einen Kaffee als Antiserum, doch selbst Koffein hat gegen diese langweiligen Songs keine Chance.

Mit schablonenartigem Schema – Electro-Beats, harte Riffs, Growls, Refrain, Klargesang – erfüllen Crematory den internationalen Standard für Langeweile. Absolute Tanzbarkeit? Für ein paar Gruftis mit Rollator vielleicht. Der Rest wünscht sich eher einen Nagel im Kopf. Selbst Sänger Felix bittet bei ‘Kommt näher‘ mit den Worten „Tötet mich, tut es jetzt“ um Erlösung.

Nun gut, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die rockigen Refrains mit Klargesang können immerhin ein wenig retten und sind somit Antiserum gegen den kompletten Durchfall. Dennoch sollten Crematory überlegen, ob sie nicht gänzlich auf die „harten“ Riffs verzichten und stattdessen lieber Gothic Rock machen sollten. Crematory in Kombination mit EBM und Metal sind eher so anti.

Heiß oder Scheiß? ANTISERUM von Crematory spaltet die METAL HAMMER-Redaktion und wird zum Streitfall unserer März-Ausgabe.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Hautnah: Felix Stass (Crematory)

In unserer Tattoo-Rubrik „Hautnah“ informiert uns Klarsänger und Growler Felix Stass darüber, welche Bands ihn inspirierten und prägten.

Die Metal-Alben der Woche vom 02.05. mit Crematory, Nightfall, Hate u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 02.05. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Misfire, Herta und Paradise Slaves.

teilen
mailen
teilen
Kerry King (Slayer) präsentiert seine Top Ten-Metal-Alben

Seit 1981 mit Slayer unterwegs, hat Gitarrist Kerry King natürlich ein breites Spektrum und ist selbstverständlich beeinflusst von einigen Klassikern, deren Veröffentlichung in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern er hautnah miterlebte. Seht hier die Top Ten von Kerry King (alphabetisch sortiert): AC/DC HIGHWAY TO HELL (1979) Black Sabbath SABOTAGE (1975) Exodus BONDED BY BLOOD (1985) Iron Maiden THE NUMBER OF THE BEAST (1982) Judas Priest STAINED CLASS (1978) Mercyful Fate MELISSA (1983) Metallica MASTER OF PUPPETS (1986) Ozzy Osbourne DIARY OF A MADMAN (1981) Rainbow LONG LIVE ROCK N' ROLL (1978) Venom BLACK METAL (1982) Genaue Erklärungen von Kerry…
Weiterlesen
Zur Startseite