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Five Finger Death Punch AND JUSTICE FOR NONE

Groove Metal, Eleven Seven/Sony (13 Songs / VÖ: 18.5.)

6/ 7
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Keine Experimente – diesen Leitsatz scheinen sich Five Finger Death Punch für ihr siebtes Album auf die Fahne geschrieben zu haben. Nach turbulenten Jahren, in denen Sänger Ivan Moody wiederholt am Abgrund schien und ein Rechtsstreit mit der ehemaligen Plattenfirma am Nervenkostüm zerrte, sei dies Band und Fans gegönnt. Zumal Stillstand hier nichts mit Gezähmtheit zu tun hat: AND JUSTICE FOR NONE boxt und beißt, zerrt und schreit!

Dem Ärger der letzten Jahre musste hörbar Luft gemacht werden – ohne Gram, doch mit Bitterkeit und voll forscher Energie. Dabei räumen die Bollo-Melancholiker textlich nicht nur mit ihrer jüngeren Vergangenheit auf, sondern sprechen zugleich ihren Anhängern aus der geschundenen Seele. ‘Fake’ ist eine klare, kantige Ansage, die sich an Pantera und alte Machine Head anlehnt, während ‘Sham-Pain’ zunächst auf dicke New Metal-Hose macht, um spätestens im Refrain sein emotional mitgenommenes Gesicht zu zeigen. Der Prollfaktor scheint im Vergleich zum Vorgänger GOT YOUR SIX (2015) zurückgefahren, häufig brilliert Moody mit packendem Klargesang – wie im Wüsten-Banger ‘Blue On Black’ oder der Pathosballade ‘I Refuse’.

Harte Riff-Märsche wie ‘Fire In The Hole’ oder ‘It Doesn’t Matter’ bringen wiederum Freunde von ‘Jekyll & Hyde’ und ‘Burn MF’ zum Toben. Sind Groove und Eier noch so dick, bleibt doch Raum für instrumentale Finessen, Gefühl und packendes Songwriting, das durchgehend Highlights setzen kann. Das richtige Album zur richtigen Zeit!

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Zakk Wylde: Dimes Gitarrenspiel war das „Sahnehäubchen“

Black Label Society-Frontmann Zakk Wylde und der 2004 ermordete Pantera-Gitarrist Dimebag Darrell waren eng miteinander verbunden. So ersetzt Ersterer seinen verstorbenen Freund im Rahmen der Pantera-Reunion 2022. Doch die beiden pflegten nicht nur tiefe Bewunderung füreinander, sondern auch die jeweiligen Fähigkeiten an der Gitarre. Im Interview mit ‘The Garza Podcast’ sprach Wylde nun darüber, was Dimebag einst so besonders machte: seine Soli. Aber auch das ganze Drumherum. Grooviges Gitarrenwunder „Was ich total spannend finde, ist, mir den Katalog anzusehen und all die Akkordfolgen, die Dime (Dimebag Darrell – Anm.d.A.) gewählt hat. Wenn ich zum Beispiel einen Pre-Chorus höre, denke ich:…
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