Toggle menu

Metal Hammer

Search

Frozen Soul NO PLACE OF WARMTH

Death Metal, Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 8.5.)

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Konsequenz ist bei Frozen Soul Ehrensache: Auch auf seinem dritten Album walzt das Quintett aus Dallas mit der Eleganz eines Kettenfahr­zeugs durch die Death Metal-Landschaft. Tiefergestimmte Gitarren, bleischwere Midtempo-Grooves und Chad Greens grollende Stimme bilden das eisige Fundament. Neu ist allerdings, dass die Band ihrem frostigen Trademark-Sound ein paar überraschende Farbtupfer hinzugefügt hat. Im Titel-Track taucht ausgerechnet Gerard Way von My Chemical Romance als Gast auf. Klingt nach Stilbruch, funktioniert im Kontext aber erstaunlich gut, weil Way (wie schon bei Matt Heafys Ibaraki-Projekt) feinste Black Metal-Screams beisteuert. Deutlich näher an der klassischen Abrissbirne liegt ­‘Invoke War’, bei dem Machine Head zusätzliche Groove Metal-Schlag­kraft liefern. Das kurze Instrumental ‘Absolute Zero’ dient als frostiges Inter­mezzo, bevor ‘Dreadnought’ mit Unter­stüt­zung der Death Metal-Extremisten Sanguisugabogg den Nacken knacken lässt: primitiver Groove, monströse Breaks und ein Riff, das so simpel wie effektiv ist. ‘Killin Time (Until It’s Time To Kill)’ schließt eines der besten Death Metal-Alben des ersten Halbjahrs. Die Texaner haben ihr Erfolgsrezept gefunden und bleiben ihm mit NO PLACE OF WARMTH treu – doch sie erweitern es geschickt um mehr Dynamik und Melodie! So schaffen sie das, was anderen misslingt: Sowohl Old School-Puristen als auch moderne Death Metal-Fans fühlen sich abgeholt. So klingt Maximum Death Metal!

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Metallica: Verpackungs-Fail um Funko Pop!-Trujillo

Merchandise in jeglichen Variationen erfreut sich bei Heavy Metal-Fans seit jeher großer Beliebtheit. Doof ist nur, wenn das gewünschte Produkt nicht in der gewünschten Qualität oder gar fehlerhaft daherkommt. Von diesem Hintergrund ausgehend haben sich einige Metallica-Liebhaber darüber gewundert, was ihnen zugestellt wurde. Bei dem Ganzen geht es um die beliebten Funko Pop!-Figuren, von der es zuletzt auch ein Robert Trujillo-Manschgerl gab. Hoppala! Das Problem: Aufgrund eines skurrilen Produktions-Malheurs traf der Funko Pop!-Metallica-Bassist nicht in der entsprechenden M72-Verpackung, sondern in einer ‘South Park’-Box ein (siehe Foto). So erzählten mehrere Käufer (unter anderem in dieser Facebook-Gruppe) davon, dass zwar die richtige…
Weiterlesen
Zur Startseite