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Frozen Soul NO PLACE OF WARMTH

Death Metal, Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 8.5.)

6/ 7
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Konsequenz ist bei Frozen Soul Ehrensache: Auch auf seinem dritten Album walzt das Quintett aus Dallas mit der Eleganz eines Kettenfahr­zeugs durch die Death Metal-Landschaft. Tiefergestimmte Gitarren, bleischwere Midtempo-Grooves und Chad Greens grollende Stimme bilden das eisige Fundament. Neu ist allerdings, dass die Band ihrem frostigen Trademark-Sound ein paar überraschende Farbtupfer hinzugefügt hat. Im Titel-Track taucht ausgerechnet Gerard Way von My Chemical Romance als Gast auf. Klingt nach Stilbruch, funktioniert im Kontext aber erstaunlich gut, weil Way (wie schon bei Matt Heafys Ibaraki-Projekt) feinste Black Metal-Screams beisteuert. Deutlich näher an der klassischen Abrissbirne liegt ­‘Invoke War’, bei dem Machine Head zusätzliche Groove Metal-Schlag­kraft liefern. Das kurze Instrumental ‘Absolute Zero’ dient als frostiges Inter­mezzo, bevor ‘Dreadnought’ mit Unter­stüt­zung der Death Metal-Extremisten Sanguisugabogg den Nacken knacken lässt: primitiver Groove, monströse Breaks und ein Riff, das so simpel wie effektiv ist. ‘Killin Time (Until It’s Time To Kill)’ schließt eines der besten Death Metal-Alben des ersten Halbjahrs. Die Texaner haben ihr Erfolgsrezept gefunden und bleiben ihm mit NO PLACE OF WARMTH treu – doch sie erweitern es geschickt um mehr Dynamik und Melodie! So schaffen sie das, was anderen misslingt: Sowohl Old School-Puristen als auch moderne Death Metal-Fans fühlen sich abgeholt. So klingt Maximum Death Metal!

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