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Fulci DUCK FACE KILLINGS

Death Metal, 20 Buck Spin/Soulfood (14 Songs / VÖ: 9.8.)

4/ 7
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Falls sich jemand diese Frage stellen sollte: Ja, die 2013 formierte italienische Gruppe hat sich nach ihrem Landsmann, dem berühm­ten Horror-Regisseur Lucio Fulci, benannt. Doch das ist noch längst nicht alles: Sie widmet auch jedes ihrer bisherigen Alben explizit einem seiner Streifen. Das vierte, DUCK FACE KILLINGS, basiert auf dem Film ‘The New York Ripper’ aus dem Jahr 1982. Musikalisch bietet das Quintett hierauf in knackig kurzen Stücken tieftönenden, aber zumeist in gedros­seltem Tempo darge­botenen Brutal Death Metal mit bitterbösen Growls, was ins­gesamt ein wenig an Cannibal Corpse erinnert. Entsprechend betitelte Nummern wie beispielsweise ‘Fucked With A Broken Bottle’, ‘Maniac Unleashed’ oder ‘Human Scalp Condition’ schieben ordentlich voran, der Titel-Track sowie ‘Rotten Apple’ fallen eine Nummer zackiger aus, und für klangliche Abwechslung sorgen die Instrumentalintermezzi ‘A Blade In The Dark’ und ‘Lo Squartatore’, Kulissen in ‘Morbid Lust’ sowie ‘Sadistic Murder’.

Darüber hinaus gibt es einen Rap-Einschub in ‘Knife’ und ein auffälliges Saxofon-Outro (beides mit Gastbeteili­gung). Alles in allem empfehlen sich die knapp 33 Minuten Fans der härteren Gangart, wobei sich bei Fulci alles in noch relativ geregelten Bahnen abspielt und – von der Thematik abgesehen – keine größeren Gewaltausbrüche zu bemerken sind. Bleibt abzuwarten, wie es weitergeht.

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Zum Todestag: Vor zehn Jahren starb Lemmy Kilmister

Randnotiz: Alle im Artikel verwendeten Zwischenüberschriften sind Song-Titel von Motörhead, die nicht nur gewissermaßen zum zugehörigen Textabschnitt passen, sondern in die ihr im Gedenken reinhören könnt. Trat Lemmy vor die Tür seiner bescheidenen Wohnung in der Harratt Street, West Hollywood, brauchte er nur wenige Schritte zu seinem alteingesessenen Platz im Rainbow Bar & Grill, Lemmys Stammlokal und zweites Zuhause am Sunset Strip. Dort, wo Musiker und ihr Gefolge, Stars und ihre Groupies seit 1972 exzessive Partys schmeißen, verbrachte Lemmy jeden einzelnen seiner freien Abende: "Wenn er nicht hier war, war er auf Tournee", erinnerte sich Mike Weber, Manager der Bar.…
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