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Ghost Lights Zero Dark One

Djent, 7hard/Membran (11 Songs / VÖ: erschienen)

4/ 7
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Der harte, auf verschobenen Prog-Rhythmen basierende Djent, dessen DNS zudem einen ordentlichen Metalcore-Anteil in sich birgt, ist derzeit ein Trend:

Der Erfolg von Bands wie Northlane oder After The Burial führt gerne zu einer Welle von weiteren, die ihren Idolen nacheifern, dabei aber für die Weiterentwicklung des Genre-Horizonts oftmals etwas zu kurz springen. Ghost Lights aus der Schweiz sind eine dieser Formationen der zweiten Welle – und wie so oft fehlt es weder an technischer Fähigkeit noch an Präzision oder Produktion. Die Acht- und Fünfsaiter sind, ganz Djent-typisch, auf Ypsilon heruntergestimmt, und die Band erzeugt mit fiesen Breakdowns, drückender Rhythmik und dem passenden Tschugga-Tschugga-Sound der Gitarren genau jene Atmosphäre, die eine Djent-Platte eben braucht. Das Problem: Djent ist, wenn man ihn auf die Essenz seiner Rhythmik reduziert, nicht besonders vielfältig – und damit schnell austauschbar.

Nicht umsonst streben viele Pionier-Bands bereits in andere Richtungen und bauen, wie zum Beispiel Tesseract, ihren Sound mit stärkeren Prog-Anleihen oder interessanteren Melodiebögen aus. Kurz: Ghost Lights versinken auf ZERO DARK ONE leider zu stark im Beliebigkeits-morast des drückenden Gitarren-Infraschalls und schaffen es bis auf leicht nervige Elektronik-versatzstücke nicht, ihren eigenen Stil gegen die Großen des Genres zu behaupten. Dabei nicht falsch verstehen:

Die Platte macht insgesamt durchaus Laune, denn vor allem die brutalen Breakdowns und deutlichen Core-Anleihen beglücken das Herz jedes Moshpit-Jüngers. Insgesamt wäre weniger Tschugga-Tschugga und mehr Mut zur eigenen Nische allerdings durchaus wünschenswert.

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