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Goodbye June COMMUNITY INN

Classic Rock, Earache/Warner (12 Songs / VÖ: 25.10.)

5/ 7
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Ähnlich wie (zu Beginn) Rival Sons oder aktuell und ausführlicher Greta Van Fleet (mit denen sich Goodbye June als Support­band in Deutschland auch schon die Bühnen teilten) kann sich auch dieses Nashville-Trio von seinen omnipräsenten bis offensichtlichen Led Zeppelin-Einflüssen kaum freisprechen. Doch wo es Greta Van Fleet für den Geschmack mancher mit der Verehrung entschieden zu weit treiben und die Grenzen zwischen Tribut und Kopie verschwinden lassen, verstehen es die aus Cousins zusammengesetzten Goodbye June, sich deutlich breiter aufzustellen. Gut, würde man das, was Sänger Landon Milbourn in manchen Songs ins Mikro phrasiert, dem guten Robert Plant vorspielen, würde dieser sicher eine ähnliche Reaktion zeigen wie in seinem augenzwinkernden und viral gegangenen Greta-Kommentarvideo.

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Von allen Plant-Plagiarismen aber einmal abgesehen, schafft es Milbourn genauso spielend, gesanglich an den seligen Shannon Hoon zu gemahnen und gelingt es Goodbye June auf ihrem dritten Album, sich zwischen solch entfernten Polen wie eben Blind Melon (‘Be Yourself’) oder Keane (‘Lonely Beautiful People’) zu positionieren. Nummern wie letztgenannte, aber auch das köstliche ‘It Ain’t Me Babe’ und deren beide berühmtesten Interpreten ins Spiel bringende ‘Joan&Dylan’ sowie ‘Anywhere The Wind Blows’ besitzen zudem ausgesprochenes Hit-Potenzial. Das sich an den unsäglichen Polyester-Funk von Jamiroquai bis Maroon 5 ranschmeißende ‘Switchblade Heart’ ist der einzige Wermutstropfen bei einem ansonsten sehr ansprechenden Album.

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Venom: Kein Wiedersehen mit alten Mitgliedern, so Tony Dolan

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