Grailknights KNIGHTFALL

Power Metal, Intono/RTD (11 Songs / VÖ: 4.5.)

4/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Die Superhelden-Ulknudeln Grailknights sind zurück und sagen ihrem Erzfeind Dr. Skull erneut den Kampf an! Ein bisschen Spaß muss sein – ein bisschen mehr Spaß, und heraus kommt KNIGHTFALL, der neueste Streich der Hannoveraner Power-Metaller. Vorweg sei gesagt: Wer wenig Sinn für Humor hat, sollte von dieser Scheibe besser gleich die Finger lassen. Für alle anderen gilt: Auf zu ritterlichen Abenteuern!

Gleich zu Beginn erwartet den Hörer mit ‘Pumping Iron Power’ die erste freudige Überraschung. Kein Geringerer als Sabaton-Frontmann Joakim Brodén lässt zu melodischem Power Metal, versehen mit Achtziger Jahre-Flair, seine stählernen Muskeln spielen. Gestärkt und mit vereinter Kraft müssen Grailknights drauffolgend dem mächtigen Wesen Cthulhu Einhalt gebieten. Als weitere Widersacher treten im Verlauf der Platte unter anderem gigantische Spinnen sowie ganze Heere bestehend aus Skeletten auf.

Neben all den Fantasiegeschichten darf dennoch die Musik nicht vergessen werden: Abwechslungsreich und handwerklich solide setzen Grailknights all die Maskerade und Unterhaltungselemente eben nicht ein, um mangelndes Können zu überspielen: ‘Grailskull Asylum’, einschlägig und mit Death Metal-Parts angehaucht, beweist dies gleichermaßen wie das knurrende und mit viel Humppa-Attitüde versehene ‘March Of The Skeletons’. KNIGHTFALL zeigt, dass viel Show und buntes Drumherum nicht immer lächerlich sein müssen, definitiv aber ein freudiges und gut gelauntes Schmunzeln beim Hörer hinterlassen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Andi Deris rekapituliert die Helloween-Reunion mit Kiske und Hansen

Wie Helloween 2016 das scheinbar Unmögliche möglich gemacht hatten, die Hamburger Power Metal-Gruppe wieder mit den Sängern Michael Kiske und Kai Hansen zu vereinen, verriet das langjährige Mitglied Andi Deris kürzlich während einer Radioshow von Telón De Acero. Deris, der weder Kiske noch Hansen während seiner seit 1994 andauernden Helloween-Karriere kennengelernt hatte, berichtete von wertvollen, neu errungenen Freundschaften, die insbesondere den Fortlauf der Bandhistorie bereichern sollten. Bevor sich die aus Deris, Michael Weikath, Sascha Gerstner, Markus Grosskopf und Daniel Löble bestehende Konstellation zusammengetan hatte, um die Rückkehr von Kiske und Hansen zu besprechen, „kannte ich die Beiden eigentlich gar nicht“,…
Weiterlesen
Zur Startseite