Toggle menu

Metal Hammer

Search

Hällas ISLE OF WISDOM

Space Rock, Napalm/Universal (8 Songs / VÖ: 8.4.)

5.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Als vor zwei Jahren CONUNDRUM, das zweite Album der selbst er­nannten schwe­dischen Adventure-Rocker erschien, bemängelte der Verfasser auch dieser Zeilen, dass es der Platte an zwingenden Songs im Stil des Super-Hits ‘Star Rider’ fehle und man Hällas vielleicht erst mit ihrem dritten Album in den Vintage-Rock-Olymp hieven könne. Jenes liegt mit ISLE OF WISDOM nun vor und schwelgt – wie zu erwarten – weiterhin glitzerumhangtragend in Synthesizer-Sphären (hier kamen tatsächlich abermals bereits von ABBA bemühte Gerätschaften zum Einsatz). Mit einem Artwork, welches man in der Second Hand-Buchhandlung seines Vertrauens gerne aus der Abteilung „Fantastisches“ ziehen könnte, nur um ihm danach umgehend den anhaftenden Sternenstaub abzupusten, wird der musikalische Inhalt der abermals schönen Verpackung diesmal tatsächlich noch um einiges gerechter.

🛒  ISLE OF WISDOM bei Amazon

Eingängiger und griffiger (‘Earl’s Theme’ gerät fast zum Blue Öyster Cult-Ausflug in Ghost-Gefilde), aber sich noch immer genügend Space- und Prog Rock-Eigentümlichkeiten sowie eine fast schon britisch anmutende, in Richtung Jethro Tull blickende Folk-Verbundenheit bewahrend, ist ISLE OF WISDOM Hällas’ kohärentester Hybridkosmos aus Science-Fiction, Fantasy und Siebziger-Zeitgeist. Das Bemerkenswerteste: Eines einzelnen Volltreffers wie ‘Star Rider’ bedarf es nicht mehr. Bei ISLE OF WISDOM ist – und genauso sollte es in alter Albumhörertradition sein – die ganze Platte der Star.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Edguy: Siebtwerk ROCKET RIDE feiert 20. Jubiläum

Zwanzig Jahre ROCKET RIDE, und noch immer fühlt sich dieses Album an, als würde jemand mit einem überdimensionierten Grinsen den Startknopf einer Achterbahn drücken. Edguys siebtes Studioalbum markierte 2006 einen Wendepunkt für die Fuldaer Power Metal-Urgesteine: weniger Drachen, weniger Pathos, dafür mehr Hard Rock-Schubkraft. Diese schimmerte schon auf HELLFIRE CLUB (2004) durch, übernahm nun aber endgültig das Steuer. Wo frühere Werke noch stärker im klassischen Power Metal verwurzelt waren, schwenkte ROCKET RIDE bewusst in Richtung Stadion-Rock - ohne dabei die typische Edguy-Ironie zu verlieren, die Tobias Sammet seit jeher wie ein Markenzeichen stolz auslebt. Typischer Edguy-Tonus Von dieser Ironie gibt…
Weiterlesen
Zur Startseite