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Rhapsody Of Fire GLORY FOR SALVATION

Power Metal, AFM/Soulfood (11 Songs / VÖ: 26.11.)

4.5/ 7
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GLORY FOR SALVATION schreibt die auf dem Vorgänger THE EIGHTH MOUNTAIN (2019) begonnene Legende fort, und selbstverständlich auch die von Rhapsody Of Fire: Auf dem zweiten regulären Studioalbum mit Giacomo Voli am Mikrofon präsentieren sich die Italiener als zusammengewachsene und gestärkte Einheit. Wo der Gesang zuvor stellenweise noch etwas zurückhaltend rüberkam, changiert Voli diesmal selbstbewusst und beeindruckend zwischen opernhaften Gesängen, metal-mächtigen Schreien und sogar aggressiven Brüllern, etwa im düsteren ‘Abyss Of Pain II’ mit ungewohnt heftigen Riffs und apokalyptischen Chören. Alles in allem machen Rhapsody Of Fire auf ihrem 13. Album genau das, was man von ihnen erwartet: epischen und flotten Power Metal mit viel Pathos und Orchester aus dem Keyboard des letzten Ursprungsmitglieds Alex Staropoli.

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Dabei passiert nicht weltenbewegend Neues; in den größten Momenten rufen Nummern wie ‘Maid Of The Secret Sand’ oder ‘Chains Of Destiny’ direkte Assoziationen zu den Klassikern ‘Riding The Winds Of Eternity’ und ‘Dawn Of Victory’ hervor, was Ohrwurmqualität und Epik angeht, und ‘I’ll Be Your Hero’ gefällt in seiner wilden Manowar-trifft-Europe-Mischung aus mächtigem Marsch, hohen Schreien, irren Soli und kitschigen Keyboards. Zwischendurch warten aalglatte Belanglosigkeiten wie ‘Infinitae Gloriae’ und die nicht ganz geschmackssicheren Hörspiel- und Folk-Ausflüge ‘Eternal Snow’ und ‘Terial The Hawk’. Doch das schmälert nicht den Eindruck, dass Rhapsody Of Fire fest in der Spur sitzen und in ihrem stilistischen Eckchen nach wie vor an den vorderen Plätzen mitzuspielen haben.

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John Bonham (Led Zeppelin): Heute wäre er 78 Jahre alt

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