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Haken VECTOR

Progressive Metal, InsideOut/Sony (7 Songs / VÖ: 26.10.)

4/ 7
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Für ihr fünftes Album konnte die Londoner Band nicht nur den ehemaligen Periphery-Bassisten Adam „Nolly“ Getgood als Co-Produzenten verpflichten, son­dern hat auch ihren Sound konse­quent weiterentwickelt. So ist VECTOR ein Konzeptalbum mit schon quasi Rock-opernhaften Zügen, welches von psycho­analytischen Fragestellungen genauso wie von filmischer Inspiration durch thematisch verwandte Werke wie ‘Einer flog über das Kuckucksnest’, ‘Shining’, ‘Bronson’ oder ‘A Clockwork Orange’ geleitet ist.

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Musikalisch übersetzt sich dieser moderne Psycho-Prog sowohl in harmonischen Wohlklang als auch wilderes Gefrickel und wartet darüber hinaus mit artfremderen Überraschungen wie etwa dem Funk-Faktor von ‘The Good Doctor’ oder dem an Queen gemahnenden Pianogesangsintro beim sukzessive in sämtliche Richtungen explodierenden ‘Veil’ auf. Wer sich an Sänger Ross Jennings’ Tendenz zur vokalen Weinerlichkeit nicht stört und seine Dredg respektive Coheed And Cambria gerne mal mit einer Extraportion Polyrhythmik genießt, sollte sich gezwungen sehen, hinter der neuen Haken-Platte ein Kreuzchen auf seinem Einkaufzettel zu setzen.

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