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Half Me SOMA

Metalcore , Arising Empire/Edel (12 Songs / VÖ: 17.2.)

5.5/ 7
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SOMA ist für Half Me nicht nur der erste Langspieler, sondern gleichzeitig auch das erste Konzeptalbum. Dadurch bringen uns die Herren aus Hamburg die paranoide Schizophrenie und deren Symptome etwas näher. Das Ganze verpacken sie in einen verdammt angepissten, brutalen und gleichzeitig groovigen Sound und fügen noch zahlreiche Hardcore-Elemente hinzu. Bereits der Opener ‘Wraith’ setzt die Erwartung an die restlichen elf Songs hoch: Während die erste Minute dieses Titels fleißig mit Headbangen verbracht wird, singt man sich in der zweiten die Seele aus dem Leib und wird vom gefühlvollen Refrain regelrecht gefesselt – und nicht mehr losgelassen. Hier stellt sich nun die Frage, ob das restliche Album den Erwartungen gerecht wird. Klare Antwort: Ja!

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Mit SOMA servieren uns Half Me wirklich alles, was ein starkes Werk aus dem Metalcore oder, besser gesagt Nu-Metalcore braucht: treibende Rhythmen, intensive Breakdowns, hammermäßiges Gitarrenspiel, fiese Screams und schönen Klargesang. Songs wie ‘Distort’, ‘Ex Negativo’, ‘Trauma Culture’ und ­‘Proxy’ schreien regelrecht nach Verwüstung und haben das meiste Nacken­brecherpotenzial. Auf ‘Half Me’ oder ‘Magma Hour’ greift man dann zurück, wenn man es etwas „ruhiger“ angehen will. Damit ist SOMA eine rundum sehr gelungene Debütplatte, die Fans von Gruppen wie Currents, Alpha Wolf, Landmvrks oder ten56. sicherlich wunschlos glücklich machen wird.

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