Seit 2021 war es ziemlich still um Faith No More. In jenem Jahr mussten die Kalifornier sämtliche Konzerte absagen, weil Sänger Mike Patton mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. In der Zwischenzeit tourte der Sänger jedoch mit Mr. Bungle, was zur Annahme führte, dass Patton nicht länger Teil von Faith No More sein möchte.
Scheinbar aber doch. Sowohl Faith No More als auch Mike Patton haben in den Sozialen Netzwerken ein Bild gepostet, auf dem eine Fan-Meute sowie das Band-Logo und das Jahr 2027 zu sehen sind. Den Hinweisen folgend deutet alles auf eine Bühnenrückkehr hin. In den Kommentaren zum Post ist nämlich auch das brasilianische Veranstaltungsunternehmen 30e zu finden. 30e verkündet seinerseits, einen langfristigen Vertrag mit den Alternative-Meistern abgeschlossen zu haben.
Sinnvolle Partnerschaft
„Faith No More standen schon immer für den Bruch mit Konventionen. Sie haben ganze Generationen geprägt, eben weil sie sich weigerten, nach den gängigen Regeln des Markts zu spielen. Und genau dieser mutige Geist treibt auch 30e an“, erklärt CEO Pepeu Correa. „Ziel dieser Vereinbarung ist es, gemeinsam eine Plattform für globale Erlebnisse zu schaffen, die der grenzüberschreitenden DNS der Band gerecht wird und der Welt unsere Vision von Entertainment präsentiert.“
Die Band gibt unterdessen an: „30e wirkt wie ein Unternehmen, das den Status quo aufbrechen will, und als Künstler wissen wir diesen Wert zu schätzen. Ihr Ansatz fühlt sich nicht wie der übliche Apparat an. Er wirkt, als käme er aus einer anderen Richtung und mit einer anderen Energie – und genau das wollen wir unterstützen.“
Auch für Tim Moss, den Manager von Faith No More, ergibt die Partnerschaft Sinn. Ihm zufolge bringt 30e „eine frische Perspektive, echte strategische Tiefe und jene globale Ambition mit, die zur Vision der Band passt. Am wichtigsten ist, dass sie verstehen, wie man etwas Bedeutsames rund um die Band aufbaut, ohne dabei das zu gefährden, was Faith No More so einzigartig macht.“ Ob damit auch neue Musik einhergeht, ist unklar. SOL INVICTUS liegt inzwischen bereits elf Jahre zurück.
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