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Jay Weinberg (Ex-Slipknot) & seine Frau sind Eltern geworden

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Hier sind definitiv Gratulationen angebracht! Denn der früherer Slipknot– und Suicidal Tendencies-Schlagzeuger Jay Weinberg und seine Frau Chloe sind just frischgebackene Eltern geworden. Das Paar teilte die Neuigkeit von der Geburt seiner Tochter in den Sozialen Medien mit.

„Hallo du, mit dem hübschen Gesicht… Willkommen im Menschengeschlecht!“, kommentierte Jay Weinberg ein Foto von sich, Chloe und dem Baby, wobei der 35-Jährige das Electric Light Orchestra-Lied ‘Mr. Blue Sky’ zitierte. „Mutter und Baby sind gesund, ihnen geht es gut. Wir sind so dankbar für die Liebe und Ermutigung von unseren Freunden sowie Lieben und ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung, unser kleines Mädchen auf dieser Welt Willkommen zu heißen.“

Reichlich Glückwünsche

Unter dem Post gratulierten unter anderem Suicidal Tendencies, Charlie Benante (Anthrax), Gary Holt (Exodus), Alex Skolnick (Testament), Roberto „Ra“ Diaz (Korn), Rob Caggiano (Ex-Anthrax, Ex-Volbeat), Alissa White-Gluz (Ex-Arch Enemy, Dragonforce, Blue Medusa), Rick Allen (Def Leppard), Tanner Wayne (Ex-In Flames), Cristina Scabbia (Lacuna Coil), Frank Carter, Phil Demmel (Ex-Machine Head, Metal Allegiance) sowie Jason Bittner (Ex-Shadows Fall, Ex-Overkill, Ex-Flotsam And Jetsam).

Zuletzt hat Jay Weinberg im Interview beim The Garza Podcast von Suicide Silence-Gitarrist Chris Garza seine Zeit bei Slipknot rückblickend eingeordnet: „Darüber wurde viel gesagt. Aber ich glaube nicht, dass es Sinn ergibt, mit Bedauern zu leben. Es geht um die eigene Flugbahn. Wenn man so hart wie möglich arbeitet, sein Bestes gibt, sich einbringt und Dinge aus den richtigen Gründen macht, führt einen das von einem erfüllenden Moment zum nächsten. […] Vor Kurzem hat ein Freund von mir gesagt: ‚Das Einzige, was im Leben beständig ist, ist die Vergänglichkeit. Wenn man sich damit wohlfühlt, hat man die Chance, seinen Weg weiterzugehen. […] Und mit dieser Idee der Vergänglichkeit im Hinterkopf bedauere ich rein gar nichts von diesen Dingen.“

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Zuvor hatte Jay Weinberg in einem aktuellen Interview mit dem US-amerikanischen Rolling Stone zu Protokoll gegeben, dass er immer noch nicht die Gründe für seine Demission bei Slipknot kennt. Um ehrlich zu sein ist es am Ende eines sowieso sehr schwierigen Jahres innerhalb der Band geschehen. Vielleicht hatte es etwas mit diesen vorher bestehenden Spannungen in Band zu tun, die irgendwie zurückgekommen sind. Aber ich habe keine Erklärung bekommen — einfach nur: ‚Es ist eine kreative Entscheidung, und du bist nicht mehr der Schlagzeuger von Slipknot.‘ Danach meinte der Manager: ‚Wir würden gerne morgen ein gemeinsames Statement mit dir veröffentlichen. Nimm dir den Rest des Tages, um darüber nachzudenken. Du kannst mich für den Rest des Tages erreichen, wenn du reden willst.‘

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Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Ich hatte mich dieser Sache mit komplettem Fokus, Tatendrang, Aufmerksamkeit und Liebe verschrieben — trotz der Schwierigkeiten und Dinge, die passieren, wenn man in so ein volatiles und dunkles Umfeld eintritt. Und dann hatte ich nichts außer Fragen. Also ging ich mit meiner Frau spazieren, um einen klaren Kopf zu kriegen und zu verarbeiten, was gerade geschehen war. Zwanzig Minuten später hatten sie ihr eigenes Statement online gepostet. […] Wie gesagt: Es kam nach einem außergewöhnlich angespannten Jahr für die Band. Da waren Dinge in seit 25 Jahren bestehenden Beziehungen, die ich nur als Außenseiter betrachten konnte. Es kam ohne eine Erklärung, ohne Grund. Damals war es verwirrend. Und wenn ich total ehrlich bin, bleibt es verwirrend.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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