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Hallatar NO STARS UPON THE BRIDGE

Doom Metal  , Svart/Cargo (9 Songs / VÖ: 13.10.)

6/ 7
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Es zerreißt einem das Herz. Swallow The Sun-Gitarrist Juha Raivio setzt mit Hallatar seiner im Frühjahr 2016 verstorbenen Lebensgefährtin Aleah Starbridge ein weiteres Denkmal. Nach dem Trees Of Eternity-Debüt HOUR OF THE NIGHTINGALE (METAL HAMMER 12/2016) bilden Gedichte und Schriftstücke aus dem Vermächtnis der Sängerin die Grundlage für tiefschwarzen Doom Metal, aus dem zu jeder Sekunde die Trauer des Finnen über seinen Verlust trieft. Das macht NO STARS UPON THE BRIDGE schwer – und schwer erträglich, ist aber gleichzeitig in seiner Verletzlichkeit und Ehrlichkeit wunderschön.

Amorphis-Sänger Tomi Joutsen presst die Growls aus den tiefsten Tiefen seines Gesangsorgans, seine klare Stimme (‘Melt’, ‘Severed Eyes’) vertont Leiden und Sehnsucht. Dazu passt die zurückgefahrene Instrumentierung (vornehmlich zähest fließende Riffs und wenige, herzerweichende Keyboard-Klänge). Obwohl einzelne Songs herausstechen (‘My Mistake’ mit der traumwandlerischen Heike Langhans (Draconian), das erdrückende ‘Mirrors’), funktioniert und fesselt NO STARS UPON THE BRIDGE als erschütterndes Gesamtwerk. Gesangsaufnahmen der Verstorbenen im abschließenden ‘Dreams Burn Down’ öffnen alle Schleusen. Das traurigste Album seit langer Zeit.

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