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Hexvessel NOCTURNE

Black Metal, Prophecy/Soulfood (10 Songs / VÖ: 13.6.) 

5/ 7
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Einem talentierten Kollektiv wie Hexvessel eine Aufgabe zu stellen, ist eine gute Idee. Das wissen die Macher:innen des Roadburn Festivals, die Mat McNerney und seiner Posse letztes Jahr den Auftrag für neue Musik gegeben haben – und freie Hand dazu. Herausgekommen ist ein prachtvolles Nachtstück, eine NOCTURNE im klassischen Sinne. Pforte um Pforte öffnet sich, Schatten werden tiefer. Los geht’s mit einer elegischen Klavieretüde (‘Opening’), die in ‘Sapphire Zephyrs’ zur Black Metal-Beschwörung anschwillt – einem Mix aus Stimmen und Vögeln der Dämmerung, dem Kreischen von Dämonen und purer Energie. Mit jedem der zehn Stücke tritt man weiter ins Dunkel – an einen Ort voller Magie, wo sich Gewissheiten und Realitäten auflösen.

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Wann immer Hexvessel akustisch vorgehen, bekommen sie diese frostklirrende Note, mit einem Twang aus Eis­kristallen. Das kennt und liebt man, und hier ist es gut zu hören in ‘Inward Land­scapes’ und ‘Concealed Descent’. Ein philosophischer Exkurs in die Stunden nach dem Tod ist das melancholische ‘Nights Tender Reckoning’ mit Gastsängerin Saara Nevalainen. Weitere Gäste sind Yusaf Vicotnik Parvez (Dødheimsgard), Juho Vanhanen (Oranssi Pazuzu) sowie als zusätzlicher Lead-Gitarrist Aleksi Kiiskilä (Grave Pleasures). Am Ende einer immer rasenderen Nacht tritt man zuletzt mit ‘Phoebus’ ans Licht – wieder so ein typischer Hexvessel-Move: schräg, beruhigend und stimmig. Bravo!

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