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High On Fire COMETH THE STORM

Sludge Metal, MNRK Heavy/SPV (11 Songs / VÖ: 19.4.) 

4.5/ 7
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Die sechsjährige Pause, die zwischen dem Grammy-­Gewin­ner ­ELECTRIC ­MESSIAH und dem neuen, neunten Studioalbum der Band liegt, äußert sich vor allem auf personeller Ebene: Mit dem ehemaligen Melvins-Trommler Coady Willis sitzt in Bezug auf die Band-Fotos ein neues Gesicht am Schlagzeug, doch es ist in Wirklichkeit ein vertrautes, geht die Freundschaft von Willis und Bandchef Matt Pike doch schon mehr als eine Dekade zurück. Mit neuem Drumdrive steuert Pike, der all seine etwas experimentelleren oder verquereren Song-Ideen in der Zwischenzeit in dem abgefahreneren Soloprojekt PIKE VS. THE AUTOMATON (2022) verbraten hat, sein Schiff nun wieder unbeirrter durch den Artwork- und titelstiftenden Feuersturm, der klanglich erneut von Kurt Ballou (Converge, Kvelertak) ebenbürtig kraftvoll und kompromisslos in Szene gesetzt wurde.

Dass die Motörhead des Sludge Metal dabei aber nicht nur mit dem Flammenwerfer im Anschlag verbrannte Schlacke hinter sich lassen, beweisen partiell eingestreute nahöstliche Folk-Einflüsse (Bassist Jeff Matz meisterte in der Band-Pause die als Saz bekannte Langhalslaute), die einem zur Albummitte im Instrumental ‘Karanlık Yol’ kurz durchatmen lassen, oder das melodisch ausformulierte ‘Hunting Shadows’. Ansonsten gilt – noch mehr als für Pikes Stamm-Band Sleep –, dass High On Fire-Songs am besten laut, live und mit nacktem Oberkörper gehört werden wollen. Und so kann man sich schon jetzt auf das ein oder andere neue Brett im Set freuen.

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