Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Impaled Nazarene EIGHT HEADED SERPENT

Black Metal, Osmose/SPV (13 Songs / VÖ: 28.5.)

4.5/ 7
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Nach kurzem Intro beginnt der Opener ‘Goat Of Mendes’ der Poleposition gerecht werdend brachial, schaltet zwecks Eingängigkeit im Chorus einen Gang zurück und lässt bis zur Ziellinie das Gaspedal durchgedrückt. Klassisch, so lieben es die Fans. Ähnliches gilt für den folgenden Titel-Song, der eher die rohe, punkige Seite der Band widerspiegelt. ‘The Nonconformists’ hingegeben bedient sich eher dreckigem Rock’n’Roll als Hauptzutat… Und die restlichen 13 Songs variieren innerhalb dieser Stilistiken mal mehr, mal weniger. Doch halt, das mit fünf Minuten im Vergleich zum restlichen Material episch lange ‘Foucault Pendulum’ suhlt sich in ansonsten eher ungewohnten Doom-Gefilden. Schade, davon hätte es gerne mehr geben dürfen.

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Aber wie erwähnt, EIGHT HEADED SERPENT bietet Impaled Nazarene, wie man sie kennt – Songs mit einer Spielzeit von über zweieinhalb Minuten sind eher in der Unterzahl. Dadurch leidet natürlich etwas die Abwechslung, aber wer auf Raffinesse und progressive Experimente steht, ist bei den Finnen natürlich an der falschen Adresse. Wirft man einen Blick auf die bereits 13 Alben umfassende Diskografie, kommt EIGHT HEADED SERPENT nicht annähernd an UGRA KARMA, das legendäre Debüt oder PRO PATRIA FINLANDIA heran. Andererseits: Nach siebenjähriger Wartezeit (das letzte Album erschien 2014) darf man sich auch mal vorbehaltlos darüber freuen, dass Mika Luttinen & Co. ihrer Linie auch nach 30 Jahren weiterhin treubleiben. Respekt!

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Slayer: Kerry King erzählte seiner Band nichts von Reunion

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