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Inglorious V

Hard Rock , Frontiers/Membran (10 Songs / VÖ: 6.6.)

4/ 7
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Das letzte Mal, als man etwas von den britischen Hard-Rockern Inglorious hörte, war 2021. Dafür gab es damals eine ­Menge – ein „richtiges“ Studioalbum und dazu noch eine Platte mit Cover-Nummern. Vielleicht hatten sie sich damit etwas zu viel aufgeladen, denn schon im folgenden Jahr ging die Truppe um Frontmann Nathan James, der seine Stimme bereits bei Trans-Siberian Orchestra und Uli Jon Roths Band zum Besten gab, in eine undefinierte Pause über. Doch nun ist der Sänger mit einer neuen Aufstellung der Band zurück. Musikalisch bleibt er jedoch beim etablierten Format: Riff- und Hook-lastige Hard- bis Heavy-Nummern mit Fokus auf Eingängigkeit.

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Dazu kommt auf der fünften Platte ein Hauch mehr Experimentierfreudigkeit. ‘Say What You Wanna Say’ spielt zum Beispiel mit rauer Gesangsverzerrung und grungig rumpelndem Bass, und ‘Stand’ bringt eine fast schon funkige Note ins Spiel. Dabei fällt vor allem wieder das äußerst versierte Bassspiel von Colin Parks auf, der für dieses Album zur Band zurückgekehrt ist. Schnell, verspielt, aber überaus präzise. Doch auch im Hinblick auf die Gitarrenarbeit gibt es einige neue Noten: tiefer gestimmte Riffs und ein Tick mehr Härte hauchen den Songs mehr Leben ein, als es noch ein paar Jahre zuvor der Fall war.

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