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Metal Hammer

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Iron Angel HELLBOUND

Mighty/Soulfood (10 Songs / VÖ: 4.5.)

3/ 7
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Erinnert sich noch einer der geschätzten Leser an die norddeutsche Formation Iron Angel, die Mitte der Achtziger mit den beiden Speed-Ansagen HELLISH CROSSFIRE und WINDS OF WAR durch die Szene wirbelte? Ebendiese Gruppe kehrt nun – nach diversen Splits und Reunions – mit Originalsänger Dirk Schröder als einzigem verbliebenen

Mitglied zurück und veröffentlicht ihr erstes Studiowerk seit 1986. Genau diesen Eindruck vermittelt HELLBOUND auch akustisch: Das Album klingt, als sei die Zeit stehengeblieben. Die beschwingte Metal-Legierung aus teils hohem Knurrgesang, stürmischen Riffs und wuchtigen Chören dürfte vielen Fans von klassischem Heavy Metal zusagen (man höre ‘Hell And Back’ oder den in Priest-Dimensionen schielenden Titel-Track).

Die knappen 50 Minuten kommen jedoch mit dumpfem Underground-Sound und dem sprichwörtlichen Holzhammer daher und lassen zu oft die leichtfüßige Finesse von Vorreitern wie Accept vermissen (‘Deliverance In Black’ kratzt an der Unerträglichkeit). Genrefans und Nostalgiker sollten trotzdem ein Ohr riskieren – falls angesichts der aktuellen Trueheim-Welle (fast zeitgleich erscheinen Ross The Boss und Riot V) überhaupt noch Zeit und Geld bleiben.

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Anthrax: Scott Ian kritisiert US-amerikanische Regierung

Anthrax planen, noch dieses Jahr im September das erste neue Album der Band seit zehn Jahren zu veröffentlichen. Die erste Single der neuen Platte CURSUM PERFICIO, ‘It's For The Kids’, erschien am 15. Mai und fungiert laut Gitarrist Scott Ian als Ventil für seine eigene Wut. Er kritisiert außerdem die US-Regierung scharf. Kein sicherer Ort für Kinder Im Interview mit Allison Hagendorf auf die Inspiration des Lied angesprochen, antwortet der Musiker: "So gehe ich mit meiner Wut um. Ich habe über die Jahre gelernt, dass Wut oft aus der Angst entspringt, und einen Sohn zu haben, hat alles verändert. Wenn…
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