Das Quartett aus den britischen Midlands schlägt mit Song-Titeln wie ‘Riverboat Queen’ oder ‘Over The Mountain’ und gesanglicher Dankesgeste von Frontmann James Bartholomew in Richtung Robert Plant in die englische Siebziger-Blues-/Hard Rock-Kerbe. Mag ihr Debüt auch vor bislang ungehörten Stimmen und Einflüssen nicht strotzen, schafft es die Band, dann zu überzeugen, wenn sie wie in ‘Need Your Love’ oder ‘The Getaway’ mit Rolling Stones-Riff-Kniffen mehr nach Jet als juvenilen Zeppelinen klingt. Mit solidem Song-Material sowie spürbarem Enthusiasmus und Verve kann der Vierer einen Einstand vorlegen, der vielleicht vom ersten Meilenstein noch weit entfernt ist, eine Weiterentwicklung aber zumindest antizipieren lässt. Und das ist in Zeiten von KI-Kack wie Velvet Sundown doch schon allerhand wert.
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