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Metal Hammer

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Jesus Piece ONLY SELF

Hardcore , Southern Lord/Soulfood (10 Songs / VÖ: 24.8.)

6/ 7
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Spätestens seitdem Jesus Piece 2016 ihr ‘Summer 16’-Promo-Demo veröffentlichten, werden sie als einer der vielversprechend­sten Newcomer im Hardcore gehandelt. Ihr erstes Album gibt diesem Hype nun recht: ONLY SELF ist Beatdown-Geballer am anspruchsvolleren Ende des Brutalitätsspektrums, das die Jungs aus Philadelphia als wahre Naturgewalt präsentiert. Mit der Beharrlichkeit und Wucht einer Elefantenstampede macht der Fünfer hier alles auf seinem Weg dem Erdboden gleich, während die Breakdowns genau an den richtigen Stellen die Notbremse ziehen.

Was Jesus Piece neben ihrer ungezügelten Aggression (und, guter Gott, sind die angepisst) aber wirklich über den Morast der Mittelmäßigkeit erhebt, sind metallische Versatzstücke aus Sludge, Doom und Industrial. Da wabert das Feedback bedrohlich, durchfahren verzerrte Gitarren wie Blitze die Dunkelheit, legt sich Hall auf die Drums wie ein düsterer Nebel – die Gefahr lauert in den Schatten. Mit dem lauernden ‘In The Silence’ nimmt ONLY SELF eine Kurswende, die Code Orange neidisch machen dürfte. Kirchenglocken; Klaviertöne und verfremdeter Gesang hüllen ‘I’ in sakrales Dunkel, bevor sich ‘II’ als Albumfinale in alles zermalmender Langsamkeit suhlt. Ein Auge in Richtung alte Schule, eines in die Zukunft gerichtet: So muss ­Hardcore 2018.

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Enter Shikari hauen spontan ein neues Album raus

Franz Beckenbauer hätte gescherzt: "Ja, ist denn heut’ scho’ Weihnachten?" So ähnlich dürfte sich auf jeden Fall der letzte Freitag für die Fans von Enter Shikari angefühlt haben. Denn die britischen Metalcore-Heroen haben einfach mal so — ohne vorherige Ankündigung oder jegliche Teaser — ihr brandneues Album veröffentlicht. Es trägt den Titel LOSE YOUR SELF, ist über So Recordings auf die Märkte dieser Welt gekommen und birgt zwölf Lieder. Ganzheitliche Veröffentlichung Inhaltlich dreht sich die Platte um Verlassenheit, Vergeblichkeit und Verzweiflung über den Zustand der Welt, obgleich Enter Shikari durchaus Hoffnungsschimmer und Optimismus in das Opus eingeflochten haben. Im Gegensatz…
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