Kritik zu John Garcia THE COYOTE WHO SPOKE IN TONGUES

John Garcia THE COYOTE WHO SPOKE IN TONGUES

Akustik, Napalm/Universal (9 Songs / VÖ: 27.1.)

4/ 7
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John Garcia ist schon ein wunderlicher (Wüsten-)Kauz. Erst nimmt er in Interviews deutlich Abstand von Kyuss, um letzten Endes mit dem Nachfolgeprojekt Kyuss Lives! zurückzukehren. Doch der große Erfolg hielt nicht lange an. Knappe zwei Jahre nach einem Rechtstreit mit ex-Mitglied Josh Homme und der daraus resultierenden Namensänderung in Vista Chino wurde das Projekt auf Eis gelegt.

Es folgte eine Akustik-Tour mit Gitarrist Ehren Groban, bei der erneut Kyuss-Songs im Vordergrund standen. THE COYOTE WHO SPOKE IN TONGUES, Garcias zweites Soloalbum, ist im Prinzip das im Studio eingespielte Kompendium jener Tournee, basierend auf Eigenkompositionen und (wieder mal) Kyuss-Klassikern im akustischen Gewand. Was sich live als sehr unterhaltsam erwiesen hat, funktioniert – dank effizientem Einsatz von Percussions, Bass und weiteren Gitarren – zunächst auch in der Studioversion. Der in die Jahre gekommene Fan erhält neues Liedgut, das in der kabellosen Ausführung kaum von den Kyuss-Nummern zu unterscheiden ist, und obendrein eine sympathische Schmuseversion von ‘Green Machine‘. Das Akustikkonstrukt ist stimmig, wenngleich nur wenig abwechslungsreich, und somit etwas ermüdend über die Spielzeit von neun Tracks.

Hat man sich mit dem Unplugged-Stoner jedoch erst angefreundet, sorgt THE COYOTE WHO SPOKE IN TONGUES sicher für das ein oder andere nette Stündchen. Ein bitterer Beigeschmack bleibt dennoch, verschuldet vom Hauptdarsteller und Ausnahmesänger selbst, der auch nach über zwanzig Jahren nicht von Kyuss loskommt und mit diesartigen Veröffent-lichungen immer mehr Gefahr läuft, das Vermächtnis seiner legendären Kult-Band zu entzaubern.

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