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Korn THE NOTHING

New Metal, Roadrunner/Warner (13 Songs / VÖ: 13.9.)

6/ 7
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Dudelsäcke gehen immer! Schon das Intro lässt die guten alten Zeiten aufleben, in denen Korn als der Niedergang der Metal-Kultur wahlweise gefeiert oder verdammt wurden. Im Lauf der Jahre hatte sich vor allem produktionstechnisch ein gewisser Doom-Faktor bei Korn hinzugesellt, der dem ganzen Gebilde zwar ordentlich Schub gab, aber auch eine gewisse Leichtigkeit raubte. THE NOTHING versucht eine Brücke zwischen diesen beiden Denkansätzen zu schlagen und präsentiert die Aggression in ebenso gleißendem Licht wie tief liegende Psychosen. Letztere lassen sich nun mal eher porträtieren, wenn die Atmosphäre gespenstisch-düster gehalten ist.

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Anstatt sich hinter einem betonharten Sound zu verstecken, erlaubt Jonathan Davis wieder offene Einblicke in seine Seele, und die Emotionen finden genügend Schlupflöcher, um sich in den Korn-typischen Rhythmus­kolossen Gehör zu verschaffen. Das aktuelle Material fällt finsterer und nachdenklicher aus als bei THE SERENITY OF SUFFERING von 2016, wenngleich die Sägeblätter-Riffs und der Bass weiterhin das Epizentrum im Klang der Kalifornier bilden. THE NOTHING ist keine Revolution, sondern in Bezug auf Balance, Geschlossenheit und Dynamik eines der besten Korn-Werke der letzten 15 Jahre.

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Machine Head: Edsel Dope weist Robb Flynn in die Schranken

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