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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Korpiklaani KULKIJA

Folk Metal, Nuclear Blast/Warner (14 Songs / VÖ: 7.9.)

4/ 7
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Tanzbein bereitmachen zum Loslegen! Korpiklaani liefern wie gewohnt reichlich Stimmungsmaterial, gehen mit ihrem neuen Album KULKIJA („Wanderer“) jedoch weit darüber hinaus. Was sich bereits auf MANALA (2012) und NOITA (2015) abzeichnete, führen die nicht mehr ganz so feierwütigen Finnen jetzt noch eine Spur weiter: Ohne die Leichtigkeit zu verlieren, ist das Gespann dennoch ernsthafter geworden. KULKIJA erzählt vom Reisen und davon, nie lange an einem Ort zu verweilen, und vom Zwiespalt zwischen Heimweh und Aufbruchsstimmung.

Mit ‘Neito’ beginnt die Platte in altbekannter Manier – flott und zackig. Mitwippen und -schunkeln sind Pflicht! Im Anschluss besticht ‘Korpikuusen Kyynel’ durch eingängige Melodie, bevor ‘Aallon Alla’ den ersten Bruch darstellt. Fast wehmütig sind die Klänge, die uns hier entgegenhallen. Von allzu großer Traurigkeit jedoch keine Spur, denn bevor es so weit kommt, machen Korpiklaani gerade noch auf dem Absatz kehrt. Die Ballade ‘Harmaja’ mag aufs erste Hören überraschen, passt aber wunderbar in die insgesamt sehr abwechslungsreiche Darbietung.

Das doomig-drückende ‘Sillanrakentaja’ erhält durch zarten Kinderchor am Ende einen gelungenen Kontrast, der durchaus gefällt. Natürlich gehen die Finnen nicht, ohne uns doch noch das klassische Trinklied in Gestalt von ‘Juomamaa’ zu servieren. KULKIJA beschreibt eine Reise durch verschiedenste Lebensstationen und Stimmungen, untermalt mit reichlich Folk- und Pagan-Metal. Für Fans des Genres durchaus eine Empfehlung!

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