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Lantern II: MORPHOSIS

Black Metal, Dark Descent/Soulfood (9 Songs / VÖ: 17.3.)

3/ 7
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Nach einer Minute und elf Sekunden bin ich raus: Jemand singt – beziehungsweise versucht es. Woher die Stimme kommt, lässt sich schwer sagen, vermutlich aus einem der Stockwerke weiter unten.

Die keifende Stimme einer Black Metal-Band tönt durch die gute Instrumentalarbeit auf II: MORPHOSIS. Necrophilos ist der Künstlername des Sängers, dessen Stimme natürlich mit unnatürlich viel Hall belegt wurde. Das Treppenhaus, in dem offensichtlich alle finnischen Black-Metaller aus Trveness-Gründen aufnehmen, wurde auch hier missbraucht. Aber Lantern sind aufgestiegen: Während ihre 2013er-Veröffentlichung BELOW komplett am Fuß der Treppe aufgenommen zu sein worden scheint, durchliefen sie eine Metamorphose. Die Session-Mitglieder wurden in das Projekt Lantern integriert, die Musik mit guter Gitarrenarbeit und packenden Leads ergänzt.

Das Goldstück des Black Metal-Albums heißt ‘Necrotic Epiphanies’. In den Uptempo-Phasen verschwimmen die Gitarren zwar noch, aber umso mehr glänzen die Midtempo-Parts durch: Ihre sägenden Melodien und stampfenden Drums können mitreißen. II: MORPHOSIS ist für alle echten Schwarzmetaller – und auch für andere Fans extremer Genres. Wenn doch nur der Gesang nicht wäre!

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