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Lazarus Dream IMAGINARY LIFE

Hard Rock , Pride & Joy/Soulfood (11 Songs / VÖ: 19.1.)

3/ 7
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Hard Rock rein, Progressive raus. Die dritte Scheibe von Lazarus Dream aus dem Saarland ist melodiöser und straighter als der Vorgänger LIFELINE. Dort gibt es gerne mal Songs mit mehr als sechs Minuten Spieldauer. ‘My Prayer’ als Vorabvideo spricht gleich eine deutliche Sprache: Hier wird nichts mehr verschachtelt. Eingängige Strophen, bombastischer Refrain. Synthies verschönern die Strophe. Wir befinden uns hier am unteren Ende der Härteskala. Der Opener ‘The Sweetest Chaos’ und ‘Vulture’s Cry’ sind ganz in diesem Sinne radiotauglicher Rock mit Chören. Alle, die etwas an melodischem Hard Rock der eher lockeren Gangart finden – wie Pretty Maids oder Dokken –, kommen hier auf ihre Kosten. ‘Disaster Love’ erinnert etwas an Bon Jovi, zumindest im Refrain. Die instrumentale Bandbreite decken bei Lazarus Dream Carsten Lizard Schulz am Mikro, Markus Pfeffer an Gitarre, Bass und Synthies sowie Markus Herzog am Schlagzeug ab.

Ein überragendes Gastsolo brettert Gitarrist Stephan Lill der deutschen Prog-Metaller Vanden Plas und veredelt somit ‘My Imaginary Life’, das im Vergleich etwas druckvoller zur Sache geht. Gemastert von Rolf Munkes in den Empire Studios spricht auch die Produktion für Qualität. Als Ballade rundet ‘Beauty Among The Ruins’ das Album ab. IMAGINARY LIFE hat alles, was das Hard Rock-Herz braucht.

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