Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lizzard SHIFT

Progressive Rock, Metalville/RTD (9 Songs / VÖ: 23.2.)

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Im progressiven Rock-Untergrund gilt das französisch-britische Trio spätestens seit dem letzten Album MAJESTIC als eine der ganz großen Hoffnungen, die sich prominenter Fürsprecher wie King Crimson-Gitarrist Adrian Belew erfreuen darf. Unter derartigen Vorschusslorbeeren (irgendwo konnte man sogar mal was von „Porcupine Tool“ lesen, ts ts ts…) und der daraus resultierenden Erwartungshaltung sind schon ganz andere zerbrochen.

Lizzard hingegen packen den Stier auf SHIFT bei den Hörnern und drehen ihn auf den Rücken. Denn Schlagzeugerin Katy Elwell, Bassist William Knox sowie Sänger und Gitarrist Mathieu Ricou wollen es diesmal offenbar wirklich wissen: Schon das kapitale Riff des Openers ‘Singularity’ stellt die Nackenhaare hoch; dazu lässt sich Ricou angenehm von Faith No More-Sänger Mike Patton inspirieren. Das geht ja gut los! ‘Gemini’ groovt erst smooth los, steigert die Dynamik zum Finale aber immer weiter und entpuppt sich als einfach toller Song.

Gleiches gilt auch für den melodisch-vertrackten, instrumentalen Titel-Song, der auf Augenhöhe mit den Post Rock-Giganten Long Distance Calling agiert. Oder das fantastische ‘Min(E)d’ mit seinem relaxed-treibenden Rhythmus und sperrigen Melodien. Oder, oder, oder. Und überhaupt: Was für eine Band, diese Gitarren, diese Groove-Abteilung, alter Schwede! Mit ihrem dritten Album schaffen Lizzard den perfekten Spagat zwischen musikalischem Anspruch und Eingängigkeit. Ein ziemlicher Wahnsinn, das Ganze!

teilen
twittern
mailen
teilen
Amon Amarth: Die Hörprobe des neuen Albums

Auf Einladung ihres Labels sind wir nach Los Angeles geflogen, um den Schweden Amon Amarth einen Besuch im Aufnahmestudio abzustatten und der Weltpremiere acht neuer Songs zu lauschen. Helme und Hörner bereitgelegt: Da kommt was auf uns zu! Den kompletten Bericht aus dem Studio findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe. Track 1 Schweißgeräusche und Hammerschläge, dann ein Riff-Sturm, helle Gitarren und wuchtige Growls. Mittig abwechslungsreiche Solophase. Im Fokus steht Thors Hammer: „The fire started all / Mjolnir, hammer of Thor...“ Track 2 Schneller, dann der Urschrei. Szenische Kulisse: „300 viking ships were on their way / heading west to distant…
Weiterlesen
Zur Startseite