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Lordi SEXORCISM

Hard Rock , AFM/Soulfood (13 Songs / VÖ: 25.5.)

4/ 7
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Um flache Wortwitze waren Lordi nie verlegen. Ob es Not tut, jetzt noch tiefer ins Schlüpfrige abzugleiten? Nun, wo wir uns schon hier unten treffen: Ein verschämtes Kichern lässt sich bei Song-Titeln wie ‘Sexorcism’, ‘The Beast Is Yet To Cum’ oder ‘Sodomesticated Animal’ kaum vermeiden. Klar gab es das schon immer bei den Finnen, aber nie derart geballt. Obwohl sich die Monster damit an ihre Kostümkumpels Gwar anzunähern scheinen, ist das Album durchaus ein Schritt in die andere, richtige Richtung: zurück zum altbekannten Lordi-Sound.

Der Vorgänger MONSTEREOPHONIC (THEATERROR VS. DEMONARCHY) irritierte teils mit Industrial-Klängen, die jetzt wieder verschwunden sind – zugunsten AOR-artiger Keyboards, glamigen Hard Rocks und monströser Mitsing-Refrains. Dem Biest sei Dank! Mr. Lordis durchdringender Gesang und passend gesetzte Gangshouts gehen Hand in Hand mit Keyboard-Fanfaren und schmissigen Gitarrensoli.

‘Romeo Ate Juliet’ vertont eine fröhlich rockende Zombie-Party, ‘Naked In My Cellar’ und ‘Hot & Satanned’ verströmen mit schrägen Synthie-Sounds trashige Horror-Atmosphäre, ‘Polterchrist’ hat das Zeug zur Halloween-Hymne, und ‘Hell Has Room’ steht in der Ohrwurmtradition von ‘The Riff’. Allen gemein ist, dass sie live garantiert für monströse Stimmung sorgen werden. Ausreißer gibt es dabei weder nach oben noch unten, sodass SEXORCISM dem Anschein zum Trotz ein ungefährlicher Spaß bleibt: durchgehend launig, aber ohne großen Höhepunkt.

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