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Lost In Grey THE WASTE LAND

Symphonic Metal, Reaper/Soulfood (8 Songs / VÖ: 11.1.)

4.5/ 7
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Vergleiche mit Nightwish oder Epica liegen bei dieser stimmlichen Sachlage natürlich auf der Hand: Lost In Grey aus Finnland intonieren ihren epischen Symphonic Metal auch auf dem zweiten Album THE WASTE LAND mit gleich zwei Sängerinnen (eine davon als Sopranistin), deren engelsgleiche Stimmen nur gelegentlich von vokalen Einwürfen ihres singenden/growlenden Keyboarders Harri Koskela unterbrochen werden. Dazu gibt es orchestral massiv aufgeblasene Arrangements, die zumeist im Uptempo-Terrain angesiedelt sind (Doublebass rules!) und viele ihrer Gitarren-Riffs in einer relativ poppigen Produktion verstecken.

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Trotzdem gibt es an THE WASTE LAND weder handwerklich noch kompositorisch oder hinsichtlich der Produktion etwas zu kritteln. Allerdings ist die ein wenig an den Haaren herbeigezogene Story, die an einem Ort spielen soll, an dem „unterdrückte Gedanken und Gefühle als Echos und Geflüster weiterleben“, etwas zu kitschig. Weniger wäre hier mehr gewesen, zumal einige Songs den Zuhörer mit einer dermaßen großen Flut zuckersüßer Gesangs-Parts überschütten, dass bisweilen Sodbrennen droht.

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Editorial METAL HAMMER 06/2026

Schwarze Scheiben, bunte Triebe Liebe Metalheads, nur wenigen Metal-Bands aus dem düsteren Bereich ist es vergönnt, so weit aufzusteigen, wie es Dimmu Borgir in nunmehr über 30 Karrierejahren gelang. Einerseits waren die Norweger zur richtigen Zeit mit dem richtigen Sound am richtigen Ort, andererseits haben sie sich gegen alle Vorbehalte und Widerstände aus der Szene behauptet, fortwährend ihr eigenes Ding durchgezogen und dieses bis zur Perfektion verfeinert. Ihr zehntes Album GRAND SERPENT RISING fesselt mit seiner Mischung aus Black-, Symphonic-, Progressive- und Heavy Metal. Gunnar Sauermann taucht in unserer ausführlichen Titelgeschichte mit den beiden Protagonisten Shagrath und Silenoz tief in…
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