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Lost Society NO ABSOLUTION

Thrash Metal , Lost Society/Indigo (11 Songs / VÖ: 21.2.)

5/ 7
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Einst als Jünger der klassischen Thrash-Bewegung gestartet, ließen Lost Society bereits auf ihrem dritten Album BRAINDEAD (2016) einige Groove Metal-Elemente einfließen. Diese Entwicklung wird nun mit der vierten Scheibe NO ABSOLUTION auf die Spitze getrieben. Wo ehemals Anthrax, Megadeth, Overkill oder Suicidal Tendencies den Takt vorgaben, priorisiert das neue Material überwiegend den groovenden Neo Thrash aus den Neunziger Jahren, als Pantera, Machine Head oder Sepultura das Zepter schwangen. Entsprechend agiert Frontmann Samy Elbanna auch nicht mehr mit den kehlig-hektischen Tönen, sondern setzt auf Gesang mit gehörig Volumen und mitunter auch ordentlich Melodie.

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Nicht alle Fans können diesen Schritt nachvollziehen, die Kritik an diesem Stilwechsel ist nicht gerade klein. Wenn man aber die Band-eigene Historie mal beiseitelässt, überzeugt NO ABSOLUTION mit viel Riff-Power, sinnvollem, abwechslungsreichem Songwriting, guter Produktion und spielerischen Finessen. Für mich stellt NO ABSOLUTION eine absolut positive Entwicklung und das bislang beste Album der Finnen dar. Ich bin aber zugegebenermaßen auch kein Die Hard-Anhänger der ersten Stunde.

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