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Madball EMPIRE Review

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Druckvoll startet EMPIRE mit ‘Invigorate’, und stürmisch geht es weiter: Auch der nächste Song rockt ordentlich. Doch nach einer gewissen Zeit fällt auf, dass sich sämtliche Songs recht ähnlich anhören. Das liegt zum einen am (nicht mal schlechten) Gitarren-Sound, der für solch ein Hardcore-Werk aber zu flach klingt. Die Gitarrenarbeit generell wirkt zuweilen etwas eindimensional. Des weiteren werden zu viele Arrangements mit über die Gebühr veranstalteten Gang-Shouts zugekleistert.

Das Ergebnis: Viele Songs sind ganz gut, zu wenige ragen wirklich heraus. Eine Rolle in den Geschichtsbüchern der Hardcore-Historie haben Madball sicher. Keine Diskussion. Beim Analysieren der Relevanz für die Gegenwart fällt allerdings auf, dass andere Bands (zum Beispiel Terror als neue Nummer eins) so schnell an ihnen vorbei gezogen sind, dass Sänger und Band-Aushängeschild Freddy Cricien vom Luftzug anscheinend böse Halsschmerzen bekam.

Das könnte zumindest ansatzweise seine allenfalls befriedigende Gesangsleistung erklären. Doch wie das immer bei solchen puristischen Alben ist: Die Kernklientel wird dieses Album sicherlich abfeiern. Man weiß, was man zu erwarten hat, und genau das wird geboten. Nicht übermäßig außergewöhnlich, aber solide und mit Anstand.

Anzo Sadoni

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.


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