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Messa THE SPIN

Doom Rock, Metal Blade/Sony (7 Songs / VÖ: 11.4.)

4.5/ 7
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Im Lauf ihrer über zehnjährigen Karriere spielten sich die Italiener Messa auf Experten-Festivals wie dem Dark Easter Metal Meeting, Roadburn oder Desertfest Berlin in die Herzen von Doom-Fans. Die genannten Veranstaltungen umreißen grob, in welchem Kosmos sich das Quartett stilistisch bewegt – düster, okkult angehaucht und auf schweren Riffs fußend, dabei aber künstlerisch anspruchsvoll. Leicht greifbar sind Messa nicht, wie auch ihr Viertwerk zeigt: Im Zentrum steht nach wie vor die betörend-ätherische Stimme Sara Bianchins, die aus einer anderen Welt zu uns herüberzudringen scheint. Die sieben Stücke des mit einem bewussten Achtziger-Vibe versehenen Albums präsentieren sich indes ausgesprochen vielfältig: Durch­gehend erprobt die Band den Spagat zwischen klanglicher Schönheit und Wucht, wobei Letztere im verkünstelten Gesamtbild etwas auf der Strecke bleibt.

Oft unterbrechen Intermezzi den Hörfluss (selbst beim sonst stringent voranschreitenden ‘At Races’) und lösen sich tradierte Strukturen zugunsten künstlerischer Freiheit auf. Das über achtminütige ‘The Dress’ wartet mit sachtem Trompetenspiel auf, während ‘Reveal’ von Gitarrenzupfen mit Wes­tern-Vibe zum majestätischen Black Metal-Riff überleitet. Der über achtminütige Abschluss ‘Thicker Blood’ beendet das Album überraschend mit einer Portion Growls und Geschrei. Wer einen Sinn für die freigeistige Kombination einer Ausnahmestimme mit vielen ruhigen Momenten und einigen krachigen Riffs hat, findet in Messa die perfekte Band. Man muss sich jedoch bewusst darauf einlassen und das Außergewöhnliche wertschätzen.

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Metallica: James Hetfield liest Weihnachtsgeschichte

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