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Moggs Motel MOGGS MOTEL

Hard Rock , Steamhammer/SPV (12 Songs / VÖ: 6.9)

5.5/ 7
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Das soll’s mit der proklamierten Rock-Rente also schon gewesen sein? Nur wenige Monate, nachdem UFO-Frontmann Phil Mogg die letzte Landung seiner fliegenden Untertasse bekanntgegeben hatte, legt er nun ein Soloalbum vor. Dieses wurde zwar mit Musikern außerhalb seines gewohnten Bandcamps eingespielt, klingt aber – oh Wunder – trotzdem nach … Na? … UFO! Woran dies liegt? Natürlich an Phil Mogg himself und seiner charismatischen, unverwechselbaren Stimme. Und an seinen hinreißenden Texten, die mit gewohnter Eloquenz und typisch britischem Wortwitz durchzogen sind. Vor allem aber liegt es an den Songs, die wie bereits zu UFO-Zeiten aus traditionellen, leicht angestaubten, aber irgendwie doch zeitlosen Rock-Kompositionen bestehen.

Da wird die Gitarrenzerre (an der Axt: Tony Newton von Voodoo Six) weder über- noch untertrieben, dürfen auch Schlagzeuger Joe Lazarus und Rhythmusgitarrist Tommy Gentry die Handbremse nicht komplett lösen, rocken aber dennoch bravourös und Song-dienlich. Last but not least: Mit Neil Carter (Gary Moore, Wild Horses) ist auch ein langjähriger UFO-Weggefährte mit an Bord. Man hätte diese Scheibe also getrost auch unter dem UFO-Banner veröffentlichen können.

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Editorial METAL HAMMER 05/2026

Für die Ewigkeit Liebe Metalheads, 2001 steht nicht nur für die Odyssee im Weltraum, sondern auch das Aufbäumen und Explodieren der Metal-Welt. ‘Left Behind’ und ‘Chop Suey!’ ballern in jeder härteren Rock-Disco und auf jeder Metal-Party – Slipknot und System Of A Down sind auf einmal riesig! Damals reizvoll neu, gehören beide Songs und die zugehörigen Alben IOWA und TOXICITY heute zum Kanon der Rock-Geschichte: wegweisende Werke, die den Klang ihrer Zeit, des Jahrzehnts, vielleicht sogar des Jahrhunderts prägen und repräsentieren, Metal dekonstruieren und zu etwas Neuem zusammensetzen. Dabei haben Slipknot und System Of A Down jeweils ganz unterschiedliche Herangehensweisen,…
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