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Monolord NEVERENDING

Stoner Doom, Relapse (8 Songs / VÖ: 12.6.)

4/ 7
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Nach ihrer letzten Platte YOUR TIME TO SHINE mussten selbst beinharte Sabbath-Jünger wie Monolord einsehen, dass sie ihren Göttern unmöglich noch näher kommen können. NEVERENDING macht zumindest stellenweise Schluss mit der allzu vorhersehbaren Huldigung der Doom-Erfinder und sucht sein Heil auf originären Pfaden. Dass diese Neujustierung etwas schleppend vonstattengeht, liegt natürlich einerseits am zähen Genre, andererseits aber eben auch daran, dass Monolord wie 666 andere Sludge-Bands durchaus ein gewaltiges Vakuum zu füllen haben, schaltet man den Sabbath-Referenzrahmen mal auf stumm. NEVERENDING lässt jedoch gute Ansätze erkennen: Natürlich dröhnt und schlabbert die Chose immer noch ein bisschen wie auch VOL. 4, immer wieder geistern aber auch Epic Doom-Melodien durch die verrauchte Angelegenheit. Songs wie ‘Inside The Collidor’ tragen dabei leider einen Titel, der deutlich mehr Intensität verspricht als die repetitive Musik. Besser wird’s bei flotten Groovern wie ‘Crystal Bridge’ mit nettem Psych-Mittelteil oder ‘Oozing Wound’. Letzteres ist zwar auch ein Stück zu lang, bietet aber wenigstens ein bisschen Gesang zur Abwechslung. Dieser sollte viel öfter eingesetzt werden, weil er wie ein Omen aus dem Jenseits in die Songs herüberweht und ihnen etwas Beschwörendes, Arkanes mit auf dem Weg gibt. Tja, es hat eben niemand gesagt, dass Stoner Doom ohne offen­sichtliche Sabbath-Huldigung einfach sein würde. Die Schweden sind aber immerhin auf dem Weg in eine eigene Trademark-Rauchwolke. Und das ist aller Ehren wert.

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