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Monstrosity SCREAMS FROM BENEATH THE SURFACE

Death Metal, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 13.3.)

5/ 7
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Siebeneinhalb Jahre nach THE PASSAGE OF EXISTENCE zeigen sich Monstrosity so angriffslustig wie eh und je: Ihre Blastbeats hämmern, Doom-Passagen schütteln durch, Riffs schneiden tief. Erstaunlich, welche Frische die 1990 von Schlagzeuger und Hauptkomponist Lee Harrison begründete Todesschule 2026 noch ausstrahlt. Dazu tragen zwei Mitstreiter bei: ­Originalbassist Mark Van Erp ist nach seinem Ausstieg 1995 wieder an Bord und beweist mit verspielten Läufen, dass Stationen wie Cynic deutliche Spuren hinterlassen haben (‘The Colossal Rage’). Ed Webb löst wiederum den langjährigen Frontmann Mike Hrubovcak ab und erweitert das Arsenal des Florida-­Geschwaders um diverse Waffen: Der ­Destined To Ruin- und ehemalige Massacre-­Sänger grunzt und keift etwas variabler und knurrt auch mal wie ein junger Chris Barnes (‘The Dark Aura’). Den stärksten Gegenwartsanker setzen jedoch die Gitarren: Harrison und der seit 2010 an seiner Seite schreddernde Matt Barnes veredeln den Todesstahl mit melodischen Heavy Metal-Akzenten in der Tradition von Iron Maiden und Thin Lizzy. Besonders der Hit ‘Banished To The Skies’ profitiert von zeitgemäßen Riffs und Grooves, die eine Brücke zu Killswitch Engage oder Trivium schlagen, ohne sich beim Modern Metal anzubiedern. Die gewohnt druckvolle Produktion unterstützt diesen gelungenen Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Trivium schneiden Ex-Drummer Alex Bent aus Live-Aufnahmen

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