Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mother Of Graves THE PERIAPT OF ABSENCE

Death Doom, Profound Lore/Membran (8 Songs / VÖ: 18.10.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Nach ihrem 2022er-Debüt WHERE THE SHADOWS ADORN präsentieren ­Mother Of Graves anno 2024 ihr Zweitwerk. THE PERIAPT OF ABSENCE beinhaltet acht Stücke, die zwischen Doom und (mal mehr, mal weniger melodischem) ­Extreme Metal mäandern. So weckt der Opener ‘Gallows’ mit seinem schleppenden Intro zunächst My Dying Bride-Assoziationen, erinnert im weiteren Verlauf jedoch auch stark an Bands wie Agalloch. ‘Shatter The Visage’ bietet Keyboards wie aus einem Horrorfilm und Death Metal-Geballer, dann aber auch wieder Post Black Metal- beziehungs­weise DSBM-Reminiszenzen. ‘A Scarlet Threnody’ besteht zu 50 Prozent aus akustischem Interludium und ergänzt die Band-Besetzung in den anderen 50 Prozent um (virtuelle) Streicher.

Ab ­‘Apparition’ beginnt das Album, vorüber­gehend etwas von seiner kreativen Note einzubüßen – dieser sowie die beiden folgenden Titel ‘The Periapt Of Absence’ und ‘As The Earth Fell Silent’ sind im Gegensatz zu den ersten drei Stücken eher gleichförmig. ‘Upon Burdened Hands’ und ‘Like Darkness To A Dying Flame’ bilden jedoch wieder das volle Spektrum ihres Sounds ab und zeigen Mother Of Graves als kreative Grenz­gänger mit guten musikalischen Ideen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Cradle Of Filth begrüßen Neuzugang an der Gitarre

Allmählich wird es schwierig, den Überblick zu behalten. Im August 2025 – noch während einer laufenden Tournee – verließen Keyboarderin Zoë Marie Federoff und Gitarrist Marek „Ashok“ Šmerda überraschend Cradle Of Filth. Es folgte eine unschöne Schlammschlacht und eine Sammelklage von insgesamt sechs ehemaligen Band-Mitgliedern. In der Klage werden Frontmann Dani Filth und dem Management eine Vielzahl von Vergehen vorgeworfen, darunter unerlaubte kommerzielle Nutzung der Abbildungen der Kläger sowie nicht gezahlte Lizenzgebühren. Zum Glück für die Fans ging die Show trotz allem weiter. Für Federoff stieß die Amerikanerin Kelsey Peters zur Band, und Ashoks Lücke an der Gitarre füllte der…
Weiterlesen
Zur Startseite