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Nanowar Of Steel ITALIAN FOLK METAL

Power Metal, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 2.7.)

3.5/ 7
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Die Italiener machen es sich unnötig schwer – und dem Hörer erst recht. Seit fast zwanzig Jahren treiben sie ihr parodistisches Unwesen und ziehen Metal-Klassiker und -Klischees durch den Kakao – das ist vor allem zum Mittagsbier auf Sommer-Festivals ein unerhörter Spaß. Alben wie STAIRWAY TO VALHALLA funktionierten dank spürbarer Ehrfurcht vor den verballhornten musikalischen Themen aber auch im Heimgebrauch. Nach Eigen- und Kleinst-Label-Veröffentlichungen haben Nanowar Of Steel nun erstmals die Chance auf den größeren Aufschlag – und setzen mit einem italienischsprachigen Album die Hürde völlig unnötig hoch. Stellt euch vor: Feuerschwanz und J.B.O., aber ihr versteht die Texte nicht!

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Ohne den Wortwitz bleibt aufgekratzter Power Metal mit Folk-Einflüssen übrig, einzuordnen zwischen Rhapsody Of Fire, Alestorm und Trollfest. Dieser ist mit mächtigen Metal-Momenten und herrlichen Stil­brüchen wunderbar gemacht (‘La Polenta Taragnarock’), leidet aber auch am (bewusst eingesetzten) Nervfaktor; wie viel komisches Potenzial da verpufft, führt die köstliche (!) deutsche (!!) Version von ‘La Maledizione di Capitan Findus’ vor Augen (‘Der Fluch des Käpt’n Iglo’: „Die Kriegsmarine ist machtlos gegen Blitzkriegfischerei“). Wer des Italienischen mächtig und mit einem Faible für albernen Humor gesegnet ist, möge ein bis zwei Punkte dazuaddieren – alle anderen müssen sich live überzeugen lassen.

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