Toggle menu

Metal Hammer

Search

Nekromantheon VISIONS OF TRISMEGISTOS

Black Metal, Indie/Soulfood (8 Songs / VÖ: 30.4.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Die 1980er sind mittlerweile wieder cool – und vielen Metal-Genres geht es derzeit so gut wie nie zuvor. Selbst früher verlachter Haarspray-Metal bekam durch ‘The Dirt’ und ‘Cobra Kai’ neuen Auftrieb. Daher überrascht es eher wenig, dass auch der nischige angeschwärzte Thrash Metal von einigen wiederausgegraben wird. Nach geschlagenen acht Jahren Pause melden sich Nekromantheon zum perfekten Zeitpunkt mit VISIONS OF TRISMEGISTOS zurück – ein regelrechtes Dauerfeuer aus knüppelharten Drums gepaart mit zackigen Riffs. Mit einem Auge auf den Teutonen-Thrash geschielt, mit dem anderen auf die metallenen Satanistenpioniere Venom und Slayer.

🛒  VISIONS OF TRISMEGISTOS bei Amazon

In 30 Minuten Spielzeit reißen die Norweger alles ab, was geht – kompromisslos, ohne Schnickschnack. Das kleine epische Intro des Titel-Songs kurz abgehakt, geben Nekromantheon richtig Vollgas – und zwar in absolut jeder Hinsicht. Besonders die brachialen Nackenbrecher ‘Faustian Rites’, ‘Neptune Descent’ und ‘Scorched Death’ zeugen mit ihren flinken Kreischgitarren vor allem von Einflüssen der frühen Kreator. Nekromantheon orientieren sich mit VISIONS OF TRISMEGISTOS so penibel am schwarzen Thrash, dass die Scheibe nur durch ihre zu gute Produktion aus dem Raster fällt. Wem der angestaubte Sound nicht fehlt, den erwartet hier ein wahres Fest, wenn es um beinharten Rüpel-Thrash geht.

***

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Im Pit bei: The Gems

Erst vor wenigen Wochen haben The Gems mit YEAR OF THE SNAKE ihr zweites Studioalbum veröffentlicht: ein Werk, das vor allem auf Live-Tauglichkeit zielt und genau darin seine Wahrheit findet. Crucified Barbara-Frontfrau Mia Karlsson, die bei den Schwedinnen auf der Bühne den Bass übernimmt, eröffnet den Abend mit einem Akustik-Set, das als bewusst gesetzter Gegenpol zum später dominierenden Hard Rock fungiert.   King Zebra wagen mit ‘She Don’t Like My R’n’R’, ‘Under Destruction’ oder ‘Wall Of Confusion’ – Letzterer ohne den Gastgesang von Guernica Mancini – eine Zeitreise in die Achtziger, die weniger nostalgisch als vielmehr programmatisch wirkt. The Gems…
Weiterlesen
Zur Startseite