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Suicidal Tendencies WORLD GONE MAD

Thrash Metal, Suicidal (11 Songs / VÖ: 30.9.)

6/ 7
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‘Clap Like Ozzy’: Wahrscheinlich schon jetzt einer der besten Song-Titel des Jahres.

Es gab Zeiten, da musste man sich vor neuen Veröffentlichungen von Suicidal -Tendencies fast fürchten, so bemüht und an die eigene Historie anbiedernd klangen die Lieder. 2016 treten Mike Muir und Konsorten hingegen mit vollem Selbstbewusstsein und Elan auf. Das Einzigartige an dieser Truppe war (und ist), dass man die Kernschmelze aus alter und moderner Metal-Schule bedenkenlos hinnimmt.

Diese Band hat diverse Generationen für die harte Gangart begeistert. Und das wird sich auch mit dieser Scheibe nicht ändern. So richtig großartig scheppert WORLD GONE MAD, wenn die Kalifornier an der Seite von Drummer Dave Lombardo in der Thrash-Trabrennbahn durchdrehen, die Soli wild aus den Boxen gniedeln und Mike Muir den Takten hinterherhechelt. Das erinnert an die großen Zeiten. Ja, die Produktion könnte speziell bezüglich der Snare (wie eigentlich immer) mehr Wucht vertragen, aber das ist eben der klassische Underground-Sound, den diese Band seit jeher hegt und pflegt. Kann man mögen, muss man nicht.

Body Count haben mit MANSLAUGHTER (2014) eine großartige Comeback-Scheibe vorgelegt, Suicidal Tendencies ziehen nun nach und beantworten wieder einmal eine seit Jahrzehnten heiß diskutierte Frage: Sind Suicidal Tendencies Punk? Sind Suicidal Tendencies Hardcore? Sind Suicidal Tendencies Thrash? Alles. Und nichts. Suicidal Tendencies sind einfach geil.


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